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Sicherheit am Berg: Gewitter

Seit einigen Wochen ist der Sommer auch in Österreich angekommen. Während die einen das schöne Wetter und die Hitze im Freibad oder an einem See verbringen, gehen andere auf den Berg, wo die Temperaturen angenehmer sind als im Tal. Im Sommer gibt es allerdings auch häufig Gewitter. Gerade am Berg oberhalb der Baumgrenze sind Unwetter allerdings eine der größten Gefahren.

Vor einer Bergtour sollte man deshalb den Wetterbericht kontrollieren, um so das Risiko auf Gewitter am Berg minimieren. Ersten Anzeichen, wie etwa Schwüle, Quellwolken mit ausgefransten Rändern und dunkler Unterseite oder entferntes Donnergrollen sind ein Anzeichen dafür, dass man besser umkehrt. Weitere Hinweise für Gewitter können Feuchte und dunstige Morgenluft und Wolkentürme sein. Sollte man doch einmal in ein Unwetter geraten, empfiehlt es sich folgende Punkte zu beachten:

  • Ruhe bewahren, Stress oder Panik können Unfälle zur Folge haben
  • Gipfel, ausgesetzte Grate, nasse Rinnen, eisengesicherte Steiganlagen und Klettersteige und die Nähe von einzelnen Bäumen so rasch wie möglich verlassen
  • Im Ernstfall auf eine isolierende Unterlage (z.B. Rucksack, Seil) mit angezogenen Beinen sitzen
  • Personengruppen: jeder soll einzeln sitzen oder mit geschlossenen Beinen stehen, den anderen also nicht berühren
  • Auch der Waldrand soll möglichst gemieden werden, besser im Wald das Gewitter abwarten
  • Höhlen und Grotten sind nur dann sicher, wenn sie genügend Rücken- und Kopffreiheit sowie ausreichend Abstand von der Außenkante bieten
  • Für jeden Bergsportler gilt grundsätzlich: Sich gut informieren, aufmerksam bleiben und rechtzeitig umkehren sind der beste Schutz vor Gewitter und Blitzschlag!

Quelle: ORF

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