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Denissowa gibt ihre Lügen offen zu

Die Ex-Menschenrechtskommissarin streitet die gegen sie gerichteten Vorwürfe gar nicht ab. Sie hat gelogen und betrogen, um ihrem Land dienlich zu sein und mit propagandistischer Gewalt Waffenlieferungen durchzusetzen.

Kiew. Das ukrainische Parlament hat unlängst seine Menschenrechtsbeauftragte entlassen. Bis dato wurde noch keine Nachfolgerin für Ljudmila Denissowa gefunden. Das Land wird nun für einige Zeit ohne Menschenrechtsbeauftragten bleiben. Im Gespräch als Nachfolgerin war etwa Vize-Regierungschefin Iryna Wereschtschuk von der Partei Sluha Narodu (Diener des Volkes), die in Interviews jedoch verlauten ließ, dass sie für dieses Amt nicht bereitstünde.

Das macht, angesichts der von Denissowa geleisteten Arbeit, auch keinen großen Unterschied für die Ukraine. Die ZdA berichtete ausführlich über diesen Fall, über ihre Verfehlungen, Lügen und die dringende, jedoch vernachlässigte Arbeit in Menschenrechtsbelangen, die in der Ukraine an mehreren Fronten schlecht dastehen. Die Aufklärung vieler Fälle steht beileibe noch aus.

Der Zweck heiligt die Mittel

In einem aktuellen Interview gibt Denissowa nun offen und ohne Umschweife zu, gelogen zu haben, um die gesteckten Ziele zu erreichen. Gemeint sind damit riesige Mengen an Waffenlieferungen aus dem Westen. Als Beispiel und zur Rechtfertigung nennt sie Gespräche im italienischen Parlament:

„Als ich zum Beispiel im italienischen Parlament vor dem Ausschuss für auswärtige Angelegenheiten gesprochen habe, habe ich eine so große Überdrüssigkeit gegenüber der Ukraine rausgehört und gesehen. Ich habe über schreckliche Dinge gesprochen, um sie irgendwie dazu zu bringen, die Entscheidungen zu treffen, die die Ukraine und das ukrainische Volk brauchen.“

Die italienische Partei 5‑Sterne-Bewegung (Movimento 5 Stelle – M5S) war laut Denissowa ursprünglich „gegen die Bereitstellung von Waffen an uns“, aber nach ihrer bewegenden Rede, die nachweislich aus Fake News und Übertreibungen bestand, hätten Parteiführer des M5S doch ihre Unterstützung angeboten, „auch durch die Bereitstellung von Waffen.“ So drehte sich der Wind zugunsten der Entsendung von Waffen an die Ukraine.

Viele Ungereimtheiten

Seit dem Beginn des russisch-ukrainischen Krieges geistern eine Vielzahl an Falschmeldungen und Unwahrheiten durch die ukrainophile Presse und durch Social Media. Sie alle hätten einer unabhängigen Faktenprüfung bedurft, bevor man sie auf die Menschheit losgelassen hat. Dazu gehören Strahlungslecks in Kernkraftwerken, die sich als nicht vorhanden herausstellten, der Angriff auf ein Holocaust-Denkmal, der nie stattgefunden hat, die Fehlinformationen der Medien über die Geschehnisse auf der Zmiinyi-Insel sowie der sogenannte „Geist“ von Kiew, den es nie gegeben hat. Ljudmila Denissowa hat diese Welle von in der Hauptsache skandalösen und skandalisierenden Fake News mitgeritten und mitgeprägt. Ihre Meldungen über Pädophilie, Folter und Sexualmissbrauch durch die russischen Soldaten haben sich als gänzlich ausgedacht erwiesen, um ein Ziel zu erreichen, das da heißt: Militärische Involvierung des Westens und der NATO in einen Krieg, der sie nichts angeht. Ihre Lügen konnte sie, wie es Fake-News-Divulgatoren eben so machen, über ihren Telegram-Kanal verbreiten, Lügen wie diese hier vom 23. Mai:

„Seit Beginn des Krieges haben russische Soldaten systematische und grausame sexuelle Gewalt ausgeübt. In der Oblast Cherson wurden zwei Mädchen im Alter von 12 und 15 Jahren vergewaltigt. Und ein 6 Monate altes Mädchen wurde mit einem Teelöffel vergewaltigt.“

Der Machiavellismus der Menschenrechtsbeauftragten wurde der Werchowna Rada in der Tat zu bunt. Das soll aber nicht heißen, dass die Falschmeldungen aufhören werden. Der Krieg geht weiter und so hört auch der Drang der Ukraine nach immer besseren Waffen, gesponsert vom Westen und nicht zuletzt der arbeitenden Bevölkerung aus der Tasche gezogen, nicht mit einem Tag auf. Die nächste Lüge wartet schon darauf, von den Medien aufgegriffen und feuchtfröhlich verbreitet zu werden.

Quellen: lb​.ua / zerohedge / ilFattoQuotidiano

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