Start Klassenkampf AUA: Millionenhilfen für den Konzern, Kündigungswelle für die Beschäftigten?

AUA: Millionenhilfen für den Konzern, Kündigungswelle für die Beschäftigten?

Wien. Die AUA und andere Tochterfirmen des deutschen Flugkonzerns Lufthansa betteln nach wie vor um staatliche Hilfen in Millionenhöhe, kolportiert wurde von bürgerlichen Medien, dass sie bis zu 800 Millionen verlangen, um liquide zu bleiben. Dass diese Hilfen aber letzten Endes nur das Ziel haben, dass eben die Kapitalinteressen bedient werden und es mit keinerlei Verpflichtungen gegenüber den Beschäftigten oder der Bevölkerung einhergeht, hat Lufthansa-Chef Carsten Spohr unterstrichen. Dieser meinte, man brauche jetzt staatliche Hilfen, aber keine staatliche Geschäftsführung.

Jobkürzungen geplant

Die deutsche, schweizer und österreichische Regierung verhandeln zur Zeit nach wie vor der Lufthansa bzw. deren Tochterfirmen über genaue Konditionen. Ein genauer Business-Plan für die AUA muss bis zum 18.Mai aufliegen und wird dann von Wirtschaftsprüfern durcgesehen. Klar ist, dass die AUA 1.100 von insgesamt 7000 Beschäftigten kündigen und die Gehälter um bis zu 13 Prozent kürzen möchte. Außerdem soll so lange auf Kurzarbeit gesetzt werden, wie es möglich ist. Die ÖVP-Grünen-Regierung möchte indess auf „Ökologisierung“ des Flugbetriebes und ein paar Garantien für die Beschäftigten setzen, zumidnest verlautbaren sie das via Medien. Fraglich ist aber, ob wie sehr man diesen Worten glauben schenken darf, wenn man sich nämlich anschaut, wie vergangene österreichische Regierungen ähnliche Worte haben anklingen lassen, nur um dann mit Steuergeldern für Verluste aufzukommen, für die letztlich die Beschäftigten und die Bevölkerung zahlen mussten.

Quelle: ORF

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