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Frauen-Bundesliga gestartet

Nach dem Epidemie-Abbruch der vergangenen Saison erfolgte nun der Auftakt der Fußballbundesliga der Frauen 2020/21. Der ÖFB setzt auf ein Corona-Sicherheitskonzept, die sportliche Dominanz dürfte abermals und weiterhin in St. Pölten liegen.

Österreich. Eine Woche vor den Männern beginnen die Frauen die neue Saison 2020/21 der österreichischen Fußballbundesliga. Am gestrigen Sonntag standen alle fünf Matches der ersten Runde der Zehnerliga auf dem Programm. Die Titelverteidigerinngen des SKN St. Pölten stellten sich sogleich mit einem überzeugenden 7:0 gegen Altenmarkt ein und unterstrichen ihre neuerliche (haushohe) Favoritenrolle bezüglich der Meisterschale. Erster Herausforderer bleibt, wie in den vergangenen Jahren, wohl der SK Sturm Graz, der ebenfalls souverän mit einem 3:0 gegen Horn begann. Gespannt sein darf man auf die Spielgemeinschaft Austria Wien/USC Landhaus, wenngleich sie nur einen knappen Sieg gegen Wacker Innsbruck (1:0) aufweisen konnte. Rekordmeister SV Neulengbach, von 2003 bis 2014 noch dominant, enttäuschte ein bisschen mit einem torlosen Remis gegen den FC Südburgenland – die Niederösterreicherinnen aus dem Wienerwald wollen aber an die Spitze zurückkehren und haben einige hoffnungsvolle Nachwuchsteamspielerinnen in ihren Reihen. Ebenfalls unentschieden endete FFC Vorderland gegen den FC Bergheim-Salzburg (2:2).

Das Teilnehmerfeld der ersten Bundesliga der Saison 2020/21 war unverändert geblieben – nach dem Corona-bedingten Abbruch der Meisterschaft 2019/20 gab es nicht nur keinen Titelträger, sondern auch keinen Absteiger, weshalb der damals recht abgeschlagene Tabellenletzte Wacker Innsbruck auch heuer wieder dabei ist. Umgekehrt konnten die Frauen des Vienna FC, die in der zweiten Leistungsstufe deutlich an der Tabellenspitze lagen, nicht in die höchste Spielklasse aufsteigen. Für die laufende Saison stellte der Österreichische Fußballbund (ÖFB) ein Präventions- und Sicherheitskonzept angesichts der unklaren Epidemielage bereit, die Zuschauerzahlen in den Stadien und auf den Plätzen sind, v.a. für die Stehplätze, beschränkt – ein abermaliger Abbruch soll jedenfalls tunlichst vermieden werden. Insofern steht gewiss eine in mancher Hinsicht ungewöhnliche Spielzeit bevor, sportlich ist die Ausgangslage aber klar: Sankt Pölten geht auf den sechsten Titel in Folge los – und dieser wird dem Team aus der niederösterreichischen Landeshauptstadt angesichts relevanter Verstärkungen (u.a. Lisa Makas, Adina Hamidovic) auch schwer streitig zu machen sein. Die Grazerinnen, zuletzt Vizemeister und zweite Kraft, müssen zwar Abgänge kompensieren, was mit Katja Wienerroither aber auch gelingen könnte. Die Abstiegsfrage wird wohl zwischen den Vereinen aus Westösterreich und jenem aus dem Burgenland entschieden werden.

Quelle: ORF

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