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Schwieriges Jahr für Ferial- und Pflichtpraktikanten

Österreich. Dieses Jahr wird infolge der Covid-19-Krise besonders schwierig für Ferialjob- und Pflichtpraktikasuchende werden. Der Notstand betrifft vor allem die Bereiche Technik, Produktion und Büro. Eine endgültige Entscheidung der Betriebe steht aber noch aus.

Laut Bildungsdirektor R. Klinglmair sollen Pflichtpraktika, die nur für die Hälfte der im Lehrplan vorgeschriebenen Dauer absolviert wurden, aber trotzdem angerechnet werden. Auch soll es für Schülerinnen und Schüler sowie für Studierende möglich sein, in nicht fachspezifischen Bereichen ein Praktikum zu absolvieren. Auch soll es keine negativen Folgen für den schulischen Erfolg haben, wenn dieses Jahr kein Pflichtpraktikum möglich ist.

In der Industrie wird derzeit diskutiert, ob Praktika mit Kurzarbeit vereinbar sei und inwiefern die Hygienevorschriften eingehalten werden können. 

Ähnliche Schwierigkeiten betreffen den Arbeitsmarkt allgemein, so z.B. in Kärnten, wo die meisten Ferialjobs im Tourismus und in der Gastronomie angeboten werden. Wer vor der Krise eine Zusage für ein Praktikum oder Ferialjob erhalten hat, könne daraus nämlich keinen Anspruch darauf ableiten.

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