HomePolitikHohe Spritpreise setzen Rettungsorganisationen zu

Hohe Spritpreise setzen Rettungsorganisationen zu

Die Teuerungswelle trifft die Rettungskräfte mit voller Wucht. Corona-Bonus für die Sanitäterinnen und Sanitäter hat die Regierung bis heute keinen beschlossen.

Wien. Die Teuerungswelle bei den Treibstoffen tritt die Rettungsorganisationen hart. Nach den Worten des Bundesgeschäftsführers des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASBÖ), Reinhard Hundsmüller, kann dieser Mehraufwand „nicht länger gedeckt werden“. Er fordert von der Bundesregierung eine Befreiung der Rettungskräfte von der Mineralölsteuer. Die Bundesregierung müsse rasch reagieren, so Hundsmüller weiter, denn schließlich sei das Rettungswesen ein hochsensibler Bereich: „Wir können keine Transporte einsparen. Wir versorgen und transportieren schwerkranke und verletzte Menschen. Zudem führen wir medizinisch verordnete Krankentransporte durch.“

Noch immer kein Corona-Bonus für Rettungskräfte

Auch die Forderung nach einem Corona-Bonus für Rettungssanitäterinnen und Sanitäter wird von der Bundesregierung ignoriert: „Ich werde nicht aufgeben und meinen Appell weiter an die Bundesregierung richten. Ich verstehe nicht, warum sich die Bundesregierung so vehement weigert, dieser Berufsgruppe einen Bonus auszuzahlen“, meint Reinhard Hundsmüller. „Es wurden so viele Hilfen und Förderungen ausbezahlt. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Rettungswesen sind unermüdlich im Einsatz und dabei ständig in Gefahr, sich zu infizieren. Der Corona-Bonus von 500 Euro ist mehr als angebracht.“ 

„Koste es, was es wolle“ hatte der damalige Bundeskanzler Sebastian Kurz zu Beginn der Pandemie großspurig angekündigt. Er sagte nicht dazu, dass das nur für ÖVP-Großspender und die Reichen in diesem Land gilt.

Quelle: ots​.at

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