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FC Südtirol gelingt erstmals Aufstieg in Serie B

Erstmals seit 74 Jahren wird mit dem FCS aus Bozen wieder ein Südtiroler Fußballverein in der zweithöchsten Spielklasse Italiens vertreten sein. 

Bozen. Nachdem man in den vergangenen vier Jahren jeweils in den Play-offs gescheitert war, machte der FC Südtirol heuer schon vorab alles klar: Durch einen 2:0‑Auswärtsieg in Triest sicherte man sich am vergangenen Wochenende vorzeitig den Titel der Serie C/Gruppe A und damit den Fixaufstieg in die Serie B, die zweithöchste italienische Spielklasse. Damit wird sich das Team von Trainer Ivan Javorčić in der kommenden Saison mit prominenten Gegnern wie Parma oder Brescia messen sowie im Bozner Drusus-Stadion die Serie A‑Absteiger empfangen, zu denen Venedig oder die beiden Genueser Vereine zählen könnten.

Der Aufstieg des FC Südtirol in die Serie B hat durchaus sporthistorische Tragweite: Seit der Saison 1947/48, als der AC Bozen vertreten war, spielte kein Südtiroler Klub mehr in der zweithöchsten Liga Italiens. Damit findet die Entwicklung des FC Südtirol, der 1995 in Brixen gegründet wurde und später in die Landeshauptstadt übersiedelt ist, einen vorläufigen Höhepunkt – seither sind die Weiß-Roten aus den regionalen Amateurligen kontinuierlich nach oben geklettert, 2009/10 gelang dem FCS der Aufstieg in die Drittklassigkeit und damit in den Profifußball, nun ist das große Ziel der Serie B erreicht.

Quelle: SportNews

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