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Kuba entsendet Delegation zu den Paralympischen Spielen

Die Athletinnen und Athleten unterstrichen bei der Zeremonie zur Verabschiedung der Delegation ihre Verbundenheit zu den Werten, die das Volk von Kuba auszeichnen, und hoben dabei ihre Unterstützung für die Revolution hervor. 

Havanna. Insgesamt 39 Personen werde Kuba zu den Paralympischen Spielen entsenden. Die 16. Spiele dieser Art werden vom 24. August bis 5. September in Tokyo ausgetragen. Aus der ganzen Welt werden 4.400 Athletinnen und Athleten erwartet und diese kämpfen in 22 Sportarten und 540 Bewerben um Medaillen. Kuba, das erstmals an den Spielen von Barcelona im Jahr 1992 teilgenommen hat, hat sich zum Ziel gesetzt, bei den diesjährigen Paralympischen Wettbewerben den Medaillenspiegel von bisher 89 gewonnenen Medaillen zu erhöhen.

„Die 16 Aktiven, die uns in Tokio vertreten werden, messen sich in der Leichtathletik, dem Schwimmen, Radfahren, Judo, Schießen, Gewichtheben und im Tischtennis, und sieben von ihnen werden die Erfahrung wiederholen, die sie bereits durch ihre Teilnahme an den Paralympics von Rio 2016 gemacht haben“, erklärte Ulises Guilarte de Nacimiento, Generalsekretär des kubanischen Gewerkschaftsdachverbandes (CTC) und Mitglied des Politbüros, bei der Zeremonie zur Verabschiedung der kubanischen Delegation.

Bei der Zeremonie verlas der Jüngste der Delegation, Robiel Yanquiel, die Verpflichtung der kubanischen Athleten, in der es hieß, dass die Sportlerinnen und Sportler Exponenten von Ehre sowie Kampfbereitschaft und mit den Werten, die das kubanische Volk auszeichnen, verbunden sein werden. Außerdem hoben die Athletinnen und Athleten ihre Unterstützung für die Revolution gerade in diesen schwierigen Zeiten hervor, in denen die Feinde des sozialistischen Kubas versuchen, das Volk zu entzweien.

„Wir sind sehr stolz auf euch, allein schon deswegen, dass ihr euch inmitten solch widriger Umstände aufgrund der Pandemie und vor allem trotz der Verschärfung der US-Blockade, von der die Sportbewegung direkt betroffen ist, für die Spiele qualifiziert habt“, ehrt Manuel Marrero Cruz, Premierminister der Republik Kuba und Mitglied des Politbüros, die Leistungen der Sportlerinnen und Sportler, die sich für das Turnier in Tokyo qualifiziert haben und ergänzt: „Immer wenn ihr zur Verteidigung dieser Fahne antretet, wird das kubanische Volk – ungeachtet der Entfernung – bei euch sein“

Während des Aktes der Zeremonie legten die Gewichtsheberin Leydis Rodríguez und der Läufer Leinier Savón einen Blumenkranz vor der Statue José Martís nieder. Marrero Cruz übergab die Flagge Kubas an die Fahnenträger der Delegation, der Sprinterin Omara Durand und den Schwimmer Lorenzo Pérez, die von den beiden Leichtathleten Leonardo Díaz und Ángel Jiménez wurden. Neben dem amtierenden Präsidenten des Nationalen Instituts für Sport, Leibeserziehung und Erholung (INDER), Raúl Fornés, und dem Leiter des Kubanischen Paralympischen Komitees, Alberto Juantorena, nahmen noch weitere Persönlichkeiten der Partei, der Regierung und Vertreterinnen bzw. Vertreter der Massenorganisationen teil.

Quelle: Granma

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