HomeFeuilletonWissenschaftMentale und physische Gesundheit durch Pandemie verschlechtert

Mentale und physische Gesundheit durch Pandemie verschlechtert

Eine aktuelle Studie, die sich mit der Entwicklung der Gesundheit in den vergangenen zwölf Monaten auseinandersetzt, zeigt, dass es viele negative Veränderungen gab. Geschlecht, Alter und Wohnort spielen hierbei ebenso wie das Einkommen eine Rolle.

Wien. Eine repräsentative Umfrage unter 16- bis 70-jährigen Internetnutzerinnen und ‑nutzern zur Entwicklung ihres Gesundheitszustandes in den vergangenen zwölf Monaten zeigt wieder einmal, dass die Pandemie und ihre Folgen sozial unterschiedlich verteilt sind. Die im Auftrag der Wiener Städtischen durchgeführte Umfrage brachte zu Tage, dass 24 Prozent der Befragten bei sich eine körperliche und 27 Prozent eine mentale Verschlechterung in den vergangenen zwölf Monaten feststellen. Insbesondere Frauen und Menschen zwischen 16 und 35 Jahren attestieren häufiger mentale Verschlechterungen.

Nach wie vor Belastung durch Corona 

Rund 60 Prozent fühlen sich weiterhin aufgrund der COVID-Situation belastet, nur knapp zehn Prozent gaben an, dass sie diese gar nicht belaste. Auch hier nehmen die Frauen die Belastung häufiger wahr. 61 Prozent der Frauen sind ob der Corona-Krise (sehr) deutlich belastet. Auch die Einkommenssituation spielt hierbei eine ausschlaggebende Rolle. Die Einschätzung der persönlichen Belastung korreliert mit der Einkommenssituation, 64 Prozent derer, die ein Einkommen bis 1.500 Euro haben, fühlen sich belastet.

Es zeigt sich außerdem, dass sich diejenigen, die im urbanen Raum leben, die Belastung durch Corona stärker wahrnehmen als die Menschen im ländlichen Raum.

Kinder leiden unter mentaler Belastung

Wenig überraschend ist der Befund, dass 52 Prozent eine (sehr) deutliche mentale Belastung bei ihren Kindern bemerken. Expertinnen und Experten schlagen bereits länger Alarm, dass die Psyche der Jugend und Kinder besonders unter der aktuellen Situation leidet, und fordern den Ausbau der diesbezüglichen Infrastruktur.

Quelle: Wiener Städtische

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