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McKinney-Brände verwüsten Kalifornien

Ein Waldbrand riesigen Ausmaßes hält die Wälder Nordkaliforniens in seinem Bann. In kaum drei Tagen ließ er über 200 Quadratkilometer verbrannter Erde zurück. 

Kalifornien. Das sogenannte McKinney-Feuer, ein Waldbrand verheerenden Ausmaßes, ist in Nordkalifornien am Freitag Nachmittag ausgebrochen. Innerhalb der letzten Tagen entwickelte es sich zum bisher größten Waldbrand dieses Jahres auf kalifornischem Boden. Das Feuer hat bis Sonntagabend eine Fläche von rund 210 Quadratkilometern verbrannt und konnte noch nicht eingedämmt werden.

Das Feuer brach nahe der Grenze zwischen Kalifornien und Oregon aus. Durch extreme Trockenheit, hohe Temperaturen, Winde und Gewitterstürme breitete es sich immer weiter aus. Der kalifornische Gouverneur Gavin Newsom rief deshalb am Samstag den Notstand für den Bezirk Siskiyou aus. Der McKinney-Waldbrand zerstörte Häuser, bedrohte wichtige Infrastrukturen und erzwang die Evakuierung von nahezu 2.000 Einwohnern.

Die zur Eindämmung der Feuer eingesetzten Behörden im Siskiyou County erklärten, dass die Bemühungen zur Rettung von Menschenleben sowie der Schutz und die Überwachung der evakuierten Gebiete weiterhin Priorität haben werden.

Durch die hinter sich lassende Spur maßloser Zerstörung überholen die aktuellen Brände das Oak Fire, das im zentralkalifornischen Mariposa County gebrannt hatte und bis dato als größtes Feuer des Jahres galt. CAL-FIRE-Daten zufolge brannte das Oak Fire bis Sonntag auf einer Fläche von 77,9 Quadratkilometern mit einer Eindämmung von 67 Prozent. Dabei zerstörte es rund 190 Gebäude. Mehrere der größten Waldbrände in der Geschichte Kaliforniens, darunter die fünf größten, ereigneten sich in den letzten Jahren inmitten schwerer Dürreperioden.

Quelle: telesur

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