HomeInternationalesPeinliche GB-Außenministerin in Moskau, Party-Boris in Brüssel, Baerbock an der Front

Peinliche GB-Außenministerin in Moskau, Party-Boris in Brüssel, Baerbock an der Front

Moskau/Brüssel/Donezk. In den britisch-russischen Verhandlungen am Donnerstag hat die britische Außenministerin Elisabeth „Liz“ Truss in Moskau erklärt, Großbritannien hätte die Millionenstädte Woronesch und Rostow am Don (und die sie umgebenden Regionen – immerhin Gebiete mit der halben Fläche Deutschlands) nie als Staatsterritorium der Russischen Föderation anerkannt und werde dies auch weiterhin nicht tun. Die Botschafterin des Vereinigten Königreiches in Moskau, Deborah Bonnert, musste ihrer Vorgesetzten daraufhin ins Wort fallen und ihr erklären, dass sowohl die Region Rostow als auch die Region Woronesch seit Jahrhunderten russisches Staatsgebiet sind. 

In der sich dem etwa zweistündigen Gespräch anschließenden Pressekonferenz herrschte emotional eisige Kälte. Der russische Außenminister Lawrow warf Truss in diplomatischer Vollendung vor, offenkundig unvorbereitet nach Moskau gereist zu sein. „Unsere ausführlichen Erläuterungen sind zumindest einmal auf unvorbereiteten Boden gefallen“, sagte er mit Bedauern. Noch nie habe er an Verhandlungen teilnehmen müssen, ergänzte der erfahrene Diplomat, die man genauso gut hätte öffentlich führen können: Die britische Delegation habe immer wieder das wiederholt, was die Politiker in London in ihren Medien bereits verkündeten.

Party-Boris in Brüssel 

Unterdessen weilte der Chef der britischen Außenministerin, Boris Johnson, bei der NATO in Brüssel, um allerhand Unsinn über russische Aggressionsabsichten, den er angeblich von seinen Geheimdiensten hat, zu verbreiten. In London wird gemutmaßt, dass Johnson schnell verrreist ist, um von seinen Corona-Party-Skandalen abzulenken.

In Belarus hat unterdessen ein groß angelegtes Militärmanöver mit Russland begonnen. Das teilten die Verteidigungsministerien beider Länder am Donnerstag mit. Als angebliche Reaktion auf die russischen Militärübungen in Belarus will das ukrainische Militär diesen Donnerstag mit einem eigenen zehntägigen Manöver beginnen.

Die russische Übung im Süden Weißrusslands, unweit zur Ukraine und zur westlichen EU-Außengrenze, soll zehn Tage dauern. Auf fünf Truppenübungsplätzen solle etwa „die Unterdrückung und Abwehr äußerer Aggression“ trainiert werden, teilte das Ministerium in Moskau mit.

Baerbock an der Front

Die deutsche Außenministerin Annalena Baerbock von den Grünen stattete indessen der Frontlinie im Donbass einen Besuch ab, und trat dabei mit Militärhelm und Schutzweste auf, was ihr in den „sozialen Netzen“ nicht nur eigenartiges Lob („Denke die Weltbevölkerung fühlt sich gesehen und aufgefangen und da kann man nur zufrieden sein“), sondern auch viel Spott und Häme einbrachte. Jedenfalls scheint sich die Außenministerin wie einst ihr Parteikollege Joseph Fischer, der maßgeblich zur NATO-Bombardierung Serbiens beitrug, in militärischer Pose recht wohl zu fühlen. 

Quellen: RT/MSN/news​.de

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