Start Internationales Trump wollte Syriens Präsident Baschar al-Assad töten lassen

Trump wollte Syriens Präsident Baschar al-Assad töten lassen

Donald Trump hat dem konservativen Medienriesen FOX News gegenüber bestätigt, dass er den syrischen Präsidenten Assad umbringen lassen wollte. Der damalige Verteidigungsminister James Mattis habe sich 2017 geweigert, dieses Vorhaben zu akzeptieren. Dies brachte Trump wohl auch dazu, James Mattis als einen „höchst überbewerteten General“ zu bezeichnen. Ginge es nach Trump, hätte er Assad „lieber ausgeschaltet“. Letztes Jahr widersprach Trump noch energisch den Gerüchten, die der „Washington Post“ verbreitete, die US-Regierung plane Präsidenten Assad zu eliminieren.

Die syrische Republik unter der Führung der Ba’ath-Partei, dem auch Baschar al-Assad angehört, kämpft seit 2012 hauptsächlich gegen dutzende islamistische Milizen wie dem sogenannten „Islamischen Staat“, Al-Qaida-Milizen und anderen islamistischen Terrorverbänden. Viele dieser Milizen sind direkt oder indirekt (über Verbündete Staaten im Nahen Osten, wie Saud-Arabien) ausgerüstet und trainiert worden. Insoweit ist es mehr als ironisch, wenn Trump sich im gleichen Gespräch rühmte, dass er den Kampf gegen den islamistischen Terrorismus besonders gestärkt hätte.

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