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Waldbrände im Westen der USA

USA. Feuerwehrleute arbeiten bei extremer Hitze im Westen der USA, um die wütenden Waldbrände einzudämmen. Am stärksten sind Kalifornien und Oregon betroffen. Bei den aktuellen Bränden handelt es sich um den größten Flächenbrand des Jahres in Kalifornien. Bis heute sind etwa 348 Quadratkilometer verbrannt. In Oregon weitete sich das Bootleg Fire auf 580 Quadratkilometer aus. Die Waldbrände sind durch die zweite extremen Hitzewelle innerhalb weniger Wochen entstanden. Die gesamte Region leidet unter einer der schlimmsten Dürreperioden der jüngeren Geschichte. 

Gleichzeitig macht die Hitzewelle den Stromnetzen in der Region zu schaffen. Die Stromversorgung in verschiedenen Gebieten der USA bricht bei verschiedenen Wetterbedingungen immer wieder zusammen oder droht zu kollabieren, da durch die Privatisierung und den Ausverkauf die Netzwerke nicht nur teilweise mit räuberischen Preistaktiken arbeiten, sondern schlichtweg marode sind. Das Feuer unterbrach außerdem den Betrieb von drei Übertragungsleitungen, die bis zu 5.500 Megawatt Strom ins benachbarte Kalifornien liefern.

Die staatlichen Aufsichtsbehörden haben die Verbraucherinnen und Verbraucher aufgefordert, ab Montagnachmittag freiwillig „so viel Strom wie möglich zu sparen“, um Ausfälle aufgrund des Feuers zu vermeiden.

Quelle: Aljazeera News

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