Start Klassenkampf AK-Präsidentin spricht von „unseren Reichen“, die „nicht so sind“

AK-Präsidentin spricht von „unseren Reichen“, die „nicht so sind“

Die Finanzvermögen der Superreichen sind einer Studie zufolge im Jahr 2019 neuerlich stark gewachsen. Die Präsidentin der Arbeiterkammer, Renate Anderl, nimmt das zum Anlass, sich lächerlich zu machen. Der Sozialstaat wäre „unseren Reichen“ mehr wert als die 4. Jacht, behauptet sie, denn „so sind unsere Reichen nicht“.

Wien. Die Präsidentin der Arbeiterkammer (AK), Renate Anderl, will eine befristete Vermögensabgabe für die Superreichen, was von ihrem Gegenüber in der Industriellenvereinigung, Georg Knill, kategorisch abgelehnt wird. Dabei soll es sich nach Anderls Vorstellung ohnehin nur um eine befristete Mini-Steuer handeln. Und sie nimmt uns allen gleich die Ängste um „unsere Reichen“, die Mini-Forderungen der AK würden diese nicht aus unserem Land vertreiben.

Volksgemeinschaftsideologie oder Vollidioten?

„Die Reichen im Land wissen sehr wohl, was sie am Sozialstaat haben“, behauptet sie. Was meint sie damit? So wichtig können ja Leistungen wie das Kindergeld, das auch an Milliardärinnen und Milliardäre ausbezahlt wird, nun auch wieder nicht sein. Sie behauptet, der Sozialstaat wäre den Reichen mehr wert, als die vierte Jacht: „Denn so sind unsere Reichen nicht“.

Entweder hängt die oberste Vertreterin aller ArbeiterInnen und Angestellten einer Volksgemeinschaftsideologie an, in der „unsere Reichen“ und „unsere Armen“ zusammengehören oder ihre PR-Leute sind Vollidioten, die die Präsidentin der maximalen Lächerlichkeit aussetzen. Oder es gibt andere Gründe für diese eigenartige Aussendung. Man weiß es nicht.

Quelle: APA-OTS

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