HomeInternationalesStreik legt Verkehr in Italien lahm

Streik legt Verkehr in Italien lahm

Italien. Arbeiterinnen und Arbeiter der italienischen Verkehrsbetriebe legten am vergangenen Freitag landesweit die Arbeit nieder. Der Streik hatte eine Beteiligung von fast hundert Prozent und dauerte vier Stunden an, berichtet die Zeitung „Il Manifesto“. Die Kampfmaßnahmen, die zeitlich gestaffelt waren, haben sich auf alle Wirtschaftszweige Italiens ausgewirkt. Die Beschäftigten forderten höhere Löhne sowie bessere wie auch sichere Arbeitsbedingungen. Bisherige Vereinbarungen seien teilweise bereits seit fünf Jahren abgelaufen, heißt es.

Der Streik nahm seinen Ursprung um 8:45 Uhr in Mailand, wo Straßenbahnen, Busse und U‑Bahnen außer Betrieb genommen wurden und damit fast das ganze öffentliche Leben stillstand. Auf den größten Flughäfen Mailands konnten für vier Stunden Flugzeuge weder landen noch abheben. Die Fluglotsen und die Beschäftigten des Flughafen- und Abfertigungsservices der ITA sowie zahlreicher Fluglinien hatten sich dem Streik angeschlossen. Auch in Rom, Kalabrien, Palermo und auf zahlreichen weiteren Flughäfen wurde gestreikt.

Nachdem sich am 16. Dezember, also beim letzten großen Generalstreik in Italien, die mitgliederstarken Gewerkschaften nicht beteiligten, war der Ausstand diesmal zusammen mit den Regional- bzw. Basisgewerkschaften ein gemeinsamer Arbeitskampf, berichtet die „Zeitung vum Lëtzebuerger Vollek“, das Organ der Kommunistischen Partei Luxemburg.

In einer Erklärung der Streikenden heißt es, dass sie für „die Vertragsverlängerung mit besseren Arbeitsbedingungen, Lohnerhöhungen für die Arbeiter, die einen wesentlichen und zentralen Dienst in den Programmen des wirtschaftlichen Aufschwungs, des ökologischen Wandels und der Verbesserung der Lebensqualität gewährleisten,“ streiken.

Quelle: ZLV​.lu

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