Start Politik Impfen ohne Plan, aber mit Kurz

Impfen ohne Plan, aber mit Kurz

Wien. Der 27. Dezember 2020 wird nach gleichlautender Meinung von Bundeskanzler Sebastian Kurz, Gesundheitsminister Rudolf Anschober und SPÖ-Chefin Pamela Rendi-Wagner in die Geschichte eingehen. Sicher, es ist jener Tag, an dem symbolisch die ersten Impfungen gegen das Corona-Virus in Österreich und der EU verabreicht wurden. Wie der ehemalige Abgeordnete Peter Pilz in dem von ihm herausgegeben Medium zackzack​.at warnt, sei statt dem von allen Amtsträgern suggerierten Schutz vor der Pandemie eine „Impflotterie“ zu befürchten. Weder existiere ein nationaler Impfplan, noch sei gesichert, dass von dem jetzt verwendeten zu 95% wirksamen Impfstoff von Biontech/Pfizer ausreichend Impfdosen zur Verfügung stünden. Das Gesundheitsministerium setze ab der Jahresmitte weiterhin auf den Impfstoff von AstraZeneca, der bisher aber nur eine erwiesene Wirksamkeit von 63 Prozent habe und noch dazu bisher an über 65-jährigen nicht erprobt sei.

Der ORF widmete dem Ereignis der ersten Impfungen eine zweistündige Sondersendung, wo natürlich die salbungsvollen Auftritte von Bundeskanzler Sebastian Kurz nicht fehlen durften. Auch die übliche (die 51.?) Pressekonferenz durfte nicht fehlen. Dabei hängt großen Teilen der Bevölkerung nichts mehr beim Hals heraus, als dieses ewige Pressekonferenz-Bla-Bla von Kurz und seinem inkompetenten Regierungsteam.

Quelle: zackzack​.at

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