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PdA und Jugendfront mit kämpferischen Aktivitäten zum 1. Mai

Wien/Innsbruck/Linz/Salzburg. Am 1. Mai 2022 setzten die Partei der Arbeit Österreichs (PdA) und ihre Jugendfront verschiedene Aktivitäten zum Internationalen Kampftag der Arbeiterklasse. Im Mittelpunkt standen Kundgebungen in Wien, Oberösterreich und Tirol.

Internationalistische Demonstration und Maifeier in Wien

In Wien nahmen die Partei der Arbeit und ihre Jugendfront als marxistisch-leninistischer Block an der traditionellen Internationalistischen Bündnisdemo teil. Hinter dem Fronttransparent mit den Losungen „Gegen Krieg und Krise! Sozialismus statt Barbarei!“ marschierte eine ansehnliche Zahl von Parteimitgliedern aus Ostösterreich in disziplinierten Reihen über die Ringstraße. Eingerahmt von roten Fahnen und mit lautstarken antikapitalistischen und revolutionären Parolen zogen PdA und Jugendfront reichlich Aufmerksamkeit auf sich. An das Publikumsspalier wurde die aktuelle Printausgabe der „Zeitung der Arbeit“ verteilt.

Nachdem bei der Auftaktkundgebung vor der Staatsoper bereits ein Vertreter der Jugendfront die durch den Kapitalismus verursachten Probleme der jungen Menschen der Arbeiterklasse, der Schülerinnen und Schüler sowie der Studierenden beleuchtet hatte, ergriff beim Abschluss PdA-Vorsitzender Tibor Zenker das Wort. Er thematisierte in seiner Rede den imperialistischen Krieg, die kapitalistische Krise und die Teuerung, um zu dem Schluss zu kommen, dass das gegenwärtige System der Menschheit keine Zukunft bieten kann: Es braucht den Sozialismus, der auf dem Wege des revolutionären Klassenkampfes errungen werden muss.

Beim anschließenden Maifest im Sigmund Freud-Park trotzten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dem Regenwetter. Am Stand der PdA gab es Speis und Trank sowie Infomaterial. Interessierte Besucherinnen und Besucher erhielten die Gelegenheit, die Partei und die Jugendfront kennenzulernen, wovon mittels Diskussionen und Meinungsaustausch auch Gebrauch gemacht wurde. Unterm Strich kann man von gelungenen Aktivitäten des marxistisch-leninistischen Pols der Arbeiterbewegung zum heurigen 1. Mai in Wien sprechen, was nach zwei Jahren Pandemie-bedingter Reduzierung für neuen Schwung und Optimismus sorgte.

Internationalistischer 1. Mai in Linz

Auch in Linz beteiligten sich die Partei der Arbeit und die Jugendfront an der Demonstration des internationalistischen 1. Mai-Komitees, die vom Volksgarten durch die Landstraße zum Hauptplatz zog. Der Sprecher der PdA in Oberösterreich, Raffael Schöberl, hielt hier die Rede für das Komitee. Er hielt fest: „Wir sagen Nein zum imperialistischen Krieg! Nein zur weiteren Kriegstreiberei! Nein zur Aufrüstung und Militarisierung! Die Arbeiter und Völker sind einander nicht feindlich gesinnt, sondern es sind die Herrschenden des Kapitalismus, die nationalistische und rassistische Zwietracht säen, um die Menschen zu manipulieren und auf die Schlachtfelder zu schicken.

Der wahre Feind der Arbeiterklasse und der Völker sind die eigenen Kapitalisten und Imperialisten: Sie müssen gestürzt werden, damit der Sozialismus als Welt des Friedens und der Völkerfreundschaft verwirklicht werden kann.

Der Sozialismus ist keine Utopie von Weltverbesserern. Er ist eine geschichtliche Notwendigkeit und er ist machbar. Auch wenn er vielen heute und morgen nicht möglich erscheint, so ist der Sozialismus doch heute und morgen notwendig.“

Ihren Abschluss fand die Demonstration nach der Schlusskundgebung am Hauptplatz im Halay, der traditioneller Volkstanz gilt als Zeichen des Widerstandes: Ihr könnt uns alles versuchen zu nehmen, aber wir tanzen trotzdem!

Demonstration und Kundgebung in Innsbruck

Auch im Westen Österreichs waren die Partei und ihre Jugend aktiv. In Innsbruck beteiligten sich die Partei der Arbeit und die Jugendfront erst an der traditionellen Bündnisdemo mit einem Block, der wie in den anderen Städten dem Slogan „Gegen Krieg und Krise! Sozialismus statt Barbarei!“ trug. 

Im Anschluss widmeten sich beide, PdA und die Jugendfront, auf der eigenen Kundgebung eben diesem Thema. Lukas Haslwanter, der Sprecher der Partei der Arbeit in Tirol, ging in seinem Redebeitrag, ebenso wie Tibor Zenker und Raffael Schöberl, auf Krieg und Krise ein. Haslwanter hielt in seiner Rede fest, dass Krieg und Krise ihren Ursprung im Kapitalismus haben, dass die Arbeiterklasse in diesem System immer leidet und nur der Klassenkampf Abhilfe schaffen kann. Er betonte: „Die Arbeitenden leiden in Österreich unter der massivsten Inflation seit Jahrzehnten und ein Ende ist nicht in Sicht. Die Sozialpartner werden uns nicht helfen, das können wir nur selber tun, indem wir für unsere Rechte und für den Sozialismus kämpfen!“

Auch in Salzburg waren Mitglieder der Partei aktiv, sie verteilten die „Zeitung der Arbeit“ an hunderte Haushalte der Stadt, um das Bewusstsein der Arbeiterklasse zu stärken.

BILDQUELLEPdA
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