HomeFeuilletonGeschichteZum 100. Geburtstag von Georg Gaidzik

Zum 100. Geburtstag von Georg Gaidzik

Am heutigen Tag jährt sich der Geburtstag von Georg Gaidzik zum 100. Mal. Doch der Volkspolizist der DDR sollte nur 32 Jahre alt werden.

Magdeburg. Georg Gaidzik wurde am 9. Februar 1921 im oberschlesischen Miechowitz (Beuthen) geboren. Er erlernte nach der Volksschule den Beruf des Schmiedes und war danach im Bergbau tätig. Im Zweiten Weltkrieg wurde er zur Wehrmacht eingezogen und geriet in sowjetische Kriegsgefangenschaft. Hier wurde er zum antifaschistischen Aktivisten und zum Kommunisten. Nach seiner Rückkehr nach Deutschland verblieb Gaidzik in der sowjetischen Zone und wurde 1950 Beamter der Volkspolizei der DDR.

Am 17. Juni 1953 – Gaidzik war Oberwachtmeister in Magdeburg – versah er seinen Dienst in der Haftanstalt Sudenburg, als diese im Zuge des konterrevolutionären Putschversuches angegriffen wurde. Die bewaffneten Angreifer gaben Schüsse auf die Gefängniswache ab, wobei Gaidzik am späteren Vormittag des 17. Juni einen tödlichen Halsschuss erlitt. Neben ihm starben zwei weitere Wachleute in der Haftanstalt Sudenburg, nämlich Georg Händler und Johann Waldbach. Sie sind Opfer des faschistisch angeheizten, imperialistisch unterstützten Angriffs auf die sozialistische Umwälzung im Osten Deutschlands, an dem sich aber auch einige fehlgeleitete und von den faschistischen Provokateuren missbrauchte Arbeiter beteiligten, die reale Missstände kritisieren wollten – dementsprechend bemühen sich die politischen, medialen und „geschichtswissenschaftlichen“ Kräfte des bürgerlichen, sozialdemokratischen und „linken“ Antikommunismus bis heute, die Ereignisse zum „Volksaufstand“ umzudichten. Dass dabei ehrenvolle Volkspolizisten und andere Sicherheitsbeamte wie Georg Gaidzik ermordet wurden, spielt in deren propagandistischen Verzerrungen und Lügenmärchen freilich keine Rolle.

Demgegenüber wollen wir Georg Gaidzik persönlich wie stellvertretend für seine Kollegen in ehrender Erinnerung behalten. Er versah im Kampf gegen Konterrevolution und Faschismus seinen Dienst und gab für die Verteidigung des Sozialismus sein Leben.

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