Peking. Mit einer großen Truppenparade wird die Volksrepublik China am 3. September 2025 das Gedenken an den 80. Jahrestag des Sieges des Widerstandskrieges des chinesischen Volkes über das militaristische japanische Kaiserreich, das in China zuvor eine Schreckensherrschaft ausgeübt hat, begehen. Gleichzeitig mit den Völkern Chinas feiern auch die Menschen in der Demokratischen Volksrepublik Korea (DVRK) und in Vietnam den 80. Jahrestag der Befreiung von der japanischen Herrschaft. In China ist das der Start einer Reihe von Veranstaltungen zum 80. Jahrestag.
Die chinesische Staatsführung gab bekannt, dass Staats- und Regierungschefs aus 26 Ländern an der Befreiungsfeier teilnehmen werden. Zu den ausländischen Staats- und Regierungschefs, die zu den Gedenkfeiern eingeladen wurden, gehören der russische Präsident Wladimir Putin, der nordkoreanische Staatschef Kim Jong-Un, der kambodschanische König Norodom Sihamoni, der vietnamesische Präsident Luong Cuong, der Generalsekretär des Zentralkomitees der Laotischen Revolutionären Volkspartei und der laotische Präsident Thongloun Sisoulith, der indonesische Präsident Prabowo Subianto, der malaysische Premierminister Anwar Ibrahim, der mongolische Präsident Ukhnaa Khurelsukh, der pakistanische Premierminister Shahbaz Sharif und der nepalesische Premierminister KP Sharma Oli. Der maledivische Präsident Mohamed Muizzu, der kasachische Präsident Kassym-Schomart Tokajew, der usbekische Präsident Shavkat Mirziyoyev, der tadschikische Präsident Emomali Rahmon, der kirgisische Präsident Sadyr Japarov, der turkmenische Präsident Serdar Berdimuhamedov, der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko, der aserbaidschanische Präsident Ilham Aliyev, der armenische Premierminister Nikol Paschinjan, der iranische Präsident Masoud Pezeshkian, der Präsident der Republik Kongo Denis Sassou Nguesso, der simbabwische Präsident Emmerson Mnangagwa und der serbische Präsident Aleksandar Vučić, der slowakische Ministerpräsident Robert Fico, Miguel Díaz-Canel, Erster Sekretär des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Kubas und kubanischer Präsident, und Min Aung Hlaing, amtierender Präsident von Myanmar, so die chinesische Nachrichtenagentur Xinhua.
Mit dem slowakischen Regierungschef Robert Fico ist der einzige Spitzenrepräsentant eines EU-Landes und des politischen Westens überhaupt anwesend. Mit Ausnahme der Ukraine und der baltischen Staaten werden alle ehemaligen Sowjetrepubliken mit ihren Staatschefs vertreten sein, ebenso das sozialistische Kuba und Vietnam. China streicht besonders hervor, dass fast alle Nachbarländer vertreten sind. Dem Besuch des russischen Präsidenten Wladimir Putin wird eine besondere Bedeutung beigemessen, er wird als Arbeitsbesuch angesehen.
Die chinesische Staatsführung betont im Vorfeld, dass China die Absicht habe, mit allen Nachbarn in Frieden zu leben, aber durch eine starke Armee auch Abschreckungspotential besitze. Längst ist China in die oberste Liga der globalen Wirtschaftsmächte aufgestiegen und spielt im Kampf der imperialistischen Zentren um geopolitischen Einfluss eine wichtige Rolle. Mit seinem Modell eines Staatskapitalismus unter Führung der KP Chinas hat die Volksrepublik den USA und der EU voraus, dass es längerfristige volkswirtschaftliche Planung gibt, und zum Beispiel im Energiesektor erneuerbare Energien, insbesondere die Wasserkraft mit Volldampf ausgebaut werden. In Tibet wurde soeben mit dem Bau des größten Wasserkraftwerks der Welt begonnen, das nach Fertigstellung die Hälfte des Strombedarfs der Bundesrepublik Deutschland abdecken könnte.
Quelle: Global Times