HomeInternationalesGriechische Kommunisten konfrontieren slowenischen Botschafter wegen Antikommunismus der EU-Präsidentschaft

Griechische Kommunisten konfrontieren slowenischen Botschafter wegen Antikommunismus der EU-Präsidentschaft

Athen/Brüssel/Laibach. Seit 2009 „gedenkt“ die Europäische Union am 23. August den Opfern des deutschen Faschismus und „Stalinismus“ – und betreibt mit ihrer Gleichstellung der Holocaust-Täter und den Befreiern von Faschismus und Krieg einen ungeheuerlichen Akt an Geschichtsrevisionismus. Die Umschreibung der Geschichte wurde nicht zuletzt 2019 in einer neuerlichen Resolution bestätigt, um damit nicht zuletzt die organisierten kommunistischen Kräfte in den EU-Ländern zu diskreditieren und mit Repression zu überziehen – so wie in Ungarn, am Baltikum, aber auch in Polen und aktuell Deutschland, um nur ein paar Beispiele zu nennen.

Mit der Übernahme der EU-Ratspräsidentschaft durch Slowenien setzt sich diese Tendenz fort. Der neue Vorsitz wird eine internationale Konferenz mit dem Titel „In Gedenken an die Opfer totalitärer Regime“ einberufen. In Griechenland, in der die Kommunisten seit Jahren in Gestalt der KKE und ihrer Jugendorganisation KNE über eine starke Massenverankerung verfügen, wurde gegen diese Möchtegern-Gedenkveranstaltung, die das Andenken an die Opfer des Faschismus entehrt, protestiert. Vor der slowenischen Botschaft riefen die Mitglieder der KKE und KNE Parolen wie „Unsere Zukunft ist nicht der Kapitalismus, sondern die neue Welt des Sozialismus“ sowie „der Antikommunismus wird nicht siegen, der Kampf der Völker wird ihn zerschlagen“.

Lefteris Nikalou-Alavanos, EU-Parlamentarier der KKE und Magda Riga, Mitglied des Zentralrates der Jugendorganisation KNE, trafen den slowenischen Botschafter Matjaž Longar. Dieser wiederholte dieselben geschichtsrevisionistischen Phrasen seiner Regierung. In einer Aussendung stellt die KKE anlässlich dieser antikommunistischen Fiesta fest, dass die Protagonisten des Antikommunismus kläglich daran scheitern werden, den antifaschistischen Sieg der Völker zu nullifizieren. Außerdem betonen sie, dass gegenwärtig die Arbeiter und Volksmassen über die Kraft verfügen, eine neue Welt aufzubauen, in der ihre Bedürfnisse im Vordergrund stehen und das bestehende System, welches Leid, Armut, Kriege und Ausbeutung produziert, überwunden wird.

Quelle: idcommunism​.com

- Advertisment -spot_img

MEIST GELESEN