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Proteste in Argentinien

Die Menschen in Argentinien protestieren inmitten der Wirtschaftskrise für mehr Arbeitsplätze und Lebensmittel. 

Argentinien/Buenos Aires. Auch vor der aktuellen, weltweit durch Corona synchronisierte Krise war die Lage in Argentinien nicht einfach. Aktuell leben etwa 42 Prozent der Menschen unterhalb der Armutsgrenze. Die Situation wird durch die Pandemie weiter verschärft. 10,2 Prozent sind arbeitslos. Viele Familien nehmen deswegen Suppenküchen in Anspruch und immer mehr Kinder müssen wegen Unterernährung behandelt werden.

Zehntausende von Argentinierinnen und Argentiniern haben im ganzen Land gegen Armut und Arbeitslosigkeit protestiert. Besonders groß war die Mobilisierung in Buenos Aires. Aber auch in anderen Teilen des Landes gab es Proteste, unter anderem in der zweitgrößten Stadt Argentiniens, Cordoba, und in der westlichen Stadt Mendoza.

Am Freitag kündigte die argentinische Regierung an, dass sie die Beschränkungen gegen das Coronavirus lockern werde, nachdem die Fall- und Sterblichkeitszahlen seit Wochen rückläufig sind.

Quelle: Al Jazeera News

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