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Warnstreik im öffentlichen Personennahverkehr der BRD

BRD. Am vergangenen Dienstag kam es deutschlandweit zu Warnstreiks im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV). Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di hatte zum Streik aufgerufen, um Druck auf die Arbeitgeber für einen bundesweiten Rahmentarifvertrag für 87.000 Beschäftigte auszuüben. Die Vereinigung der Kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) lehnte einen solchen bisher ab. Über 90% der aufgerufenen Beschäftigten folgten dem Streik und stellten sich geschlossen hinter die Gewerkschaft und ihre Forderung.

Ver.di spricht davon, dass im öffentlichen Personennahverkehr 15.000 Stellen fehlen. Die Beschäftigten hätten vielfach mit krankmachenden Arbeitsbedingungen zu kämpfen. In einigen Bundesländern würden sogar weitere Verschlechterungen für die arbeitenden Menschen von den Arbeitgebern gefordert, und es würde versucht, die Kosten für die Krise und die Verkehrswende auf die Beschäftigten abzuwälzen. Zugleich behauptet die VKA, nicht für einen bundesweiten Rahmentarifvertrag zuständig zu sein. Die Gewerkschaft ver.di stellt klar, dass die Arbeitgeber mit diesem Verhalten die Streiks provoziert haben.

Quelle: Redglobe

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