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Gaspreise auf historischem Höchstwert

Der Ukraine-Krieg heizt die Preissteigerungen weiter an. Diese werden an die Arbeiterklasse weitergegeben und es wird immer schwieriger sich das Leben zu leisten.

Die bereits seit dem vergangenen Jahr massiv steigenden Preise für Gas befinden sich aufgrund des Ukraine-Krieges nun europaweit auf einem historischen Höchstwert. Ende der Woche wurde erstmals die Marke von 200 Euro pro Megawattstunde überschritten, die Megawattstunde Erdgas wurde auf einem der wichtigsten Märkte für 213,895 Euro gehandelt.

Europaweit wurden zu Kriegsbeginn etwa 40 Prozent des Gases aus Russland importiert. Aufgrund der Sanktionen im Rahmen des Krieges werden Möglichkeiten diskutiert, sich unabhängig von Russland zu machen. Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck war Freitag bei ORF3 aktuell zu Gast und gab wenig über die wirkliche Situation bekannt. 17 Prozent der Gasspeicher seien voll, was das bedeutet ist unklar, nachdem Kanzler Nehammer gemeint hatte, mit den aktuellen Reserven käme man bis Ende März ohne Probleme. Die Ministerin wurde lediglich nicht müde an mehreren Stellen zu betonen, dass man besser dar stehe als Deutschland und schneller auf Preissteigerungen reagiere als Deutschland. Was uns dies nun sagen soll, weiß man nicht. Wie Haushalte aufgrund der massiven Preissteigerungen weiter entlastet werden können, bleibt natürlich offen, aber man habe ja auch hier schneller reagiert als Deutschland.

Kosten werden auf Kunden abgewälzt: Ab Mai explodieren Preise für Energie und Strom

Gleichzeitig gibt es Berichte, dass der Energieberater und Ex-E-Control Vorstand, Walter Boltz, gegenüber von Ö1 davon sprach, dass sich die Preise für Haushalte im kommenden Winter verdoppeln werden würden.

Weiter ist die Rede davon, dass Österreich sogar zu 80 Prozent von Gaslieferungen aus Russland abhänge. Doch nicht nur das Gas wird teurer, sondern auch der Strom. Ab dem 1. Mai erhöht der Verbund die Strom- und Gastarife für Haushaltskunden aber auch für das Gewerbe. Es heißt, dass im Monat der Strompreis um 21 Euro und Gaspreis um 75 Euro steigt.

Die Aussichten bei um die 6 Prozent Inflation im Februar bleiben somit düster für die kommenden Monate, denn wir wissen ja, dass das Volk nicht nur für die steigenden Kosten des privaten Stom- und Gasverbrauchs aufkommen müssen, mit den kaum steigenden Löhnen. Das Volk wird ebenso für die steigenden Kosten für die Gewerbekunden zur Kasse gebeten, denn kleine Profite gehen nicht im Kapitalismus.

Deswegen betont die Partei der Arbeit Österreichs (PdA) die Notwendigkeit einer zentralen Organisation und Planung der Energieversorgung ebenso notwendig wie der Versorgung und Produktion, Lebensmittel und Wohnraum gemäß der Bedürfnisse des Volkes. „Mit der Verstaatlichung und der zentralen Planung und Ausrichtung an den Bedürfnissen des Volkes soll erreicht werden, dass einerseits die Konzernherren in diesem Sektor keine Profite mehr auf dem Rücken des Volkes erwirtschaftet. Anderseits sollen die Grundbedürfnisse alle in Österreich lebenden gedeckt werden. 

Im 21. Jahrhundert ist freier Zugang zu Wohnen, Essen, Gesundheit, Bildung, Wohnen, Kinderbetreuung, Altersvorsorge, öffentlichem Verkehr, Kultur und Sport nicht nur möglich, sondern notwendig. Nicht auch nur ein einziger Bürger oder eine einzige Bürgerin soll im Dunkeln und in der Kälte sitzen, ohne ein Dach über dem Kopf, ohne Essen oder Gesundheitsversorgung. Der Kapitalismus kann dies nicht leisten – deswegen kämpfen wir für den Sozialismus-Kommunismus!“

Quelle: ORF/ORF3 aktuell/Kosmo/Partei der Arbeit

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