Start Klassenkampf Fleischer-KV unter aller Sau

Fleischer-KV unter aller Sau

Die 13.000 Fleischarbeiter und ‑arbeiterinnen erhalten zukünftig um lediglich 1,62 Prozent (Fleischwarenindustrie) beziehungsweise 1,65 Prozent (Fleischergewerbe) höhere Löhne.

Die Fleischindustrie hat sich hinsichtlich der Ansteckungs- und Clusterbildungsgefahr der Covid-19-Erkrankung als besonders gefährlich erwiesen, wie auch die aktuelle Schließung eines Schlachthofs bei Horn (NÖ) zeigt. Für die Arbeiterinnen und Arbeiter bedeutet diese traurige Tatsache ein tägliches Bangen um ihre eigene Gesundheit sowie um die ihrer Familienmitglieder. Offensichtlich fand das bei den KV-Verhandlungen keinerlei Berücksichtigung. Bei diesem Abschluss handelt es sich erneut kaum um eine Reallohnsteigerung, sondern vielmehr eine Inflationsbereinigung.

Quelle: PRO-GE/NÖN

- Advertisment -

MEIST GELESEN

„Unblock Cuba“-Kampagne startet

Berlin/Wien. 2019 gab es erstmalig die von der Tageszeitung „junge Welt“ angestoßene „Unblock Cuba“-Kampagne, um öffentlich auf das Unrecht der US-Blockade von…

Brauerei-KV mit Reallohnverlust?

Die Brauereivertreter geben sich optimistisch, dass man ein Verhandlungsergebnis erziele, halten aber am unter der Inflationsrate liegenden Angebot fest. Gewerkschaften drohen mit…

Zahl der Hilfesuchenden bei Schuldnerberatung steigt

Graz. Die Schuldnerberatung in der Steiermark vermeldet einen steigenden Andrang an Hilfesuchenden. Allein von Juli bis September 2020 habe man über 300 Erstberatungsgespräche…

Abschluss ohne ernsthafte Verhandlungen

Ein Kommentar von Lukas Haslwanter, Angestellter im Einzelhandel und Mitglied des Parteivorstands der Partei der Arbeit Österreichs Gestern begannen…