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Kollektivvertragsabschluss Papier- und Pappindustrie

Die Papier- und Pappindustrie war während Corona besonders gefordert. Die sogenannten Hamsterkäufe haben einen überdurchschnittlichen Bedarf an Toilettenpapier hervorgebracht. Deswegen wurde die Produktion in diesem Bereich verstärkt und es wurden bspw. Zusatzschichten eingeführt. Der aktuelle Kollektivvertragsabschluss jedoch entspricht nicht dem, was hier an zusätzlichen Profiten generiert wurde. Mit 1,6% geht es maximal um eine Erhaltung des Reallohns und der Kaufkraft der Beschäftigten in diesem Bereich. Der große Beitrag der Kolleginnen und Kollegen in der Corona-Krise wird lediglich mit einer Einmalzahlung von 460 Euro abgegolten. Angesichts der Extraschichten und dem Gesundheitsrisiko, das die Kolleginnen und Kollegen eingehen mussten, ist das eher von symbolischem Charakter. Es ist jedenfalls nichts im Vergleich zur nötigen dauerhaften Lohnerhöhung.

Quelle: OTS

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