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Sorgen und Ängste der Menschen in Österreich

Andere Sorgen durch die Corona- und Wirtschaftskrise greifen in Österreich um sich, ökonomische Sorgen treten in den Vordergrund.

Eine neue Studie zeigt, dass die Sorgen der in Österreich lebenden Menschen in der Krise tendenziell zunehmen. Die Ergebnisse weisen aus, dass sich 76 Prozent der Befragten Sorgen um die steigende Arbeitslosigkeit machen, vor der Krise waren es bereits 61 Prozent. Außerdem machen sich 75 Prozent Sorgen um eine Wirtschaftskrise ebenso wie sie Angst davor haben, dass die Schere zwischen Arm und Reich weiter auseinander geht. Die Bedenken, die im Zusammenhang mit der Digitalisierung von Arbeit vorherrschen, sind gleichzeitig rückläufig, was man einerseits dadurch erklären kann, dass diese durch die allgemeine Verschlechterung der Lage in den Hintergrund geraten sind. Andererseits kann aber auch der Einsatz von Techniken im Kontext von Homeoffice ein positiveres Image bewirkt haben. Die Klimakrise wurde durch die um sich greifende Wirtschaftskrise in der repräsentativen Umfrage auf Platz vier der größten Sorgen verbannt.

Kapitalismus und Unsicherheit

Diese Befragung von IFES im Auftrag der Gewerkschaften zeigt deutlich, dass die Eigenschaften des Kapitalismus den Menschen die größten Sorgen bereiten. Denn der Kapitalismus braucht Arbeitslosigkeit ebenso wie Ungleichheit. Er basiert auf diesen Eigenschaften, da die ungleichen Eigentumsverhältnisse sein Grundmerkmal sind, ebenso wie die Konzentration von Eigentum auf wenige. Auch die Krise, die in regelmäßigen Abständen die Lohnabhängigen in eine noch schlechtere Lage bringt, gehört zur Natur der kapitalistischen Produktionsweise. Sie kam nicht überraschend, so haben Konzerne wie bspw. die voestalpine bereits im vergangenen Jahr von Kurzarbeit gesprochen oder Swarovski schon vor Corona Stellenstreichungen angekündigt, um nur zwei Beispiele zu nennen. Auch die Klimafrage, also die gesamte TOP Vier ist ein Symptom, das vor allem auf den Kapitalismus und seine rücksichtslose Produktionsweise zurückführbar ist. Somit scheint der Ausweg aus den Sorgen klar, er heißt Sozialismus.

Quelle: OÖ Nachrichten

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