Start Panorama 169.000 Haushalte bleiben kalt

169.000 Haushalte bleiben kalt

Wien. Im Jahr 2020 haben zwei Prozent der Wohnbevölkerung in Österreich angegeben, dass das Heizen der Wohnung für sie nicht leistbar sei. Somit sitzen 169.000 Haushalte in Österreich in kalten Wohnungen. Empfängerinnen und Empfänger von der Mindestsicherung sind hiervon sechsmal häufiger betroffen. 

Mit der aktuellen Krise sowie den steigenden Wohnkosten bei gleichzeitig gering ausfallenden Lohnabschlüssen muss von einer zukünftigen Steigerung dieser Zahlen ausgegangen werden – und das, obwohl bereits jetzt vielfach Mängel an Wohnungen auftreten. Elf Prozent – fast eine Million Haushalte – geben beispielsweise an, dass ihr Wohnraum von Feuchtigkeit, Fäulnis oder Undichte betroffen sei. 69.000 sind ohne Bad oder WC. Trotz alledem ist das Geschäft mit Immobilien ungebrochen und bringt den Eigentümern vielfach satte Einkünfte, während warmer hochwertiger Wohnraum immer mehr zum Luxus wird.

Quelle: Armutskonferenz

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