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Aufräumarbeiten nach Felssturz

Zell am See. In Taxenbach im Pinzgau kam es am Freitag am Gschwandtnerberg zu einem Felssturz. 400 Kubikmeter Stein lösten sich aus einer Wand und stürzten auf einen Güterweg, der seitdem nicht mehr benutzt werden kann. In Folge des Felssturzes sind 13 Einwohner von der Außenwelt abgeschnitten.

Am Montag begannen die Aufräumarbeiten im Trattenbachgraben unweit des Taxenbacher Ortsteils Eschenau. In Folge des Felssturzes gibt es nun einen Überhang, der beseitigt werden muss, bevor die Straße geräumt und wieder freigegeben werden kann. Am Montag waren ein Bagger und ein Sprengmeister im Einsatz. Sprengmeister Portenkirchner erklärte, dass die Maschinen nicht an die Abrisskante heran reichen und das Gestein angebohrt und im Anschluss abgesprengt werden muss.

Landesgeologe Valentin erläuterte, dass solche Felsstürze um diese Jahreszeit normal wären. Häufige Ursache ist gefrorenes Wasser. Sollten die Regenfälle weiter anhalten, könnte es auch noch weitere Felsstürze geben, so Valentin. Die Räumarbeiten sind mit dem Geologen abgestimmt, der die Unfallstelle am Mittwoch erneut begutachten wird. Mit einer Öffnung der Straße sei frühestens in zehn Tagen zu rechnen.

Für die Bewohner wurde ein Notweg eingerichtet, den sie zu Fuß in Begleitung passieren können. Für Schüler wurde ein einfacher zu passierender Umweg festgelegt, über den sie die Schule zu Fuß erreichen können. Für den Fall eines Notfalls stehen Einsatzkräfte der Bergrettung sowie ein nachtflugtauglicher Hubschrauber der Salzburger Polizei zur Verfügung.

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