HomePanoramaStreit um Kiesabbau in Altach

Streit um Kiesabbau in Altach

Altach/Götzis/Vorarlberg. Die Gemeinde Altach in Vorarlberg plant schon seit längerem eine Erweiterung der bestehenden Kiesabbaus. Bei einer Volksabstimmung über den Kiesabbau in dem Gebiet gab es eine deutliche Mehrheit für die Erweiterung. Über 30 Jahre sollen 1,5 Millionen Kubikmeter Kies und Sand abgebaut werden.

Das Problem ist allerdings, das entsprechende Areal liegt zwar am Gemeindegebiet von Altach, ist aber im Besitz der Gemeinde Götzis. Nun galt es die Rahmenbedingungen über den Abbau zwischen den beiden Gemeinden zu regeln. Sollte der Abbau vom bestehenden Kieswerk vorgenommen werden oder jemand anderes den Auftrag erhalten? Wie sollten die Gewinne zwischen den beiden Gemeinden aufgeteilt werden?

Bereits 2019 gab es einen Beschluss beider Gemeinderäte über den gemeinsamen Kiesabbau. Beide Gemeinden sollten davon profitieren. In Götzis hat sich jetzt eine 5 Parteien Allianz bestehend aus den Grünen, Bürgerbewegung, SPÖ, NEOS und FPÖ gebildet. Diese wirft dem Altacher ÖVP-Bürgermeister Markus Giesinger vor, dass er kein Angebot zum Kiesabbau macht. Dies soll er zu Gunsten des bisherigen Betreibers, der ebenfalls ein ÖVP-Parteibuch haben soll, unterlassen. Dem ÖVP-Bürgermeister von Götzis, Christian Loacker, wirft die 5 Parteienkoalition vor sein Parteikollegen in Altach zu unterstützen und schwarze Parteibuchwirtschaft zu betreiben.

In der nächsten Gemeindevertretungssitzung wollen die 5 Parteien nun den Beschluss von 2019 kippen. Ziel ist es neue Wege im Kiesabbau zu beschreiten. Gemeinsam haben die 5 Parteien auch die dafür nötig Mehrheit.

Quelle: ORF

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