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Wieder Drogenringe im Innviertel ausgehoben

Bezirk Braunau. Wieder sind drei Drogenringe im Innviertel ausgehoben worden. Die Staatsanwaltschaft Ried, die Zollfahndung Linz sowie Kriminalbeamte aus dem betroffenen Bezirk haben gemeinsam Ermittlungen aufgenommen, nachdem vermehrt Bestellungen über das Darknet sowie Vorfälle registriert wurden, die in Verbindung mit Drogenmissbrauch standen.

Drogengeschäfte mit Marihuana, Fentanyl-Pflaster und Amphetaminen

Vor allem rund um Mattighofen und Friedburg werden seit 5 Monaten Fälle von Jugendlichen registriert, die Fentanyl-Pflaster und Heroin kauften. Auffällig war auch eine Häufung von Verkehrsunfällen, die von Personen unter Drogeneinfluss verursacht wurden. Die Beamten konnten mehrere tatverdächtige Männer zwischen 21 und 30 Jahren aus dem Bezirk Braunau ausforschen, die meisten von ihnen sind geständig. Auch eine 59-Jährige Innviertlerin ist aufgeflogen, die monatelang ihre rezeptpflichtigen Schmerzpflaster an ihren Enkel zum Dealen weitergab. Dies ergaben Nachforschungen, bei denen 125 Abnehmer ausfindig gemacht wurden.

Die Behörden geben an, dass die Hauptbeschuldigten 10 Kilogramm Marihuana, 250 Fentanylpflaster sowie mehr als 2 Kilogramm Amphetamine verkauft haben. Die Männer arbeiteten offenbar unabhängig voneinander, verkauften aber alle an fast denselben Personenkreis.

Quelle: ORF

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