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Zwischenfall mit Verletzten in Raffinerie Schwechat

Schwechat. Wie die OMV mitteilte, ist es heute zu einem mechanischen Defekt in der Raffinerie in Schwechat in Niederösterreich gekommen. Bei dem Zwischenfall wurden zwei Arbeiter leichtverletzt. Der Defekt betrifft die Hauptdestillationsanlage für Rohöl. Energieministerium und OMV prüfen nun gemeinsam die Auswirkungen auf die Energie- und Treibstoffversorgung in Österreich. Wie es zu dem Zwischenfall kam, ist nciht bekannt.

Die Anlage befindet sich zurzeit in einer Wartungspause. Durch den Vorfall verzögert sich die Wiederinbetriebnahme der Anlage allerdings ist noch nicht klar, wie lange es sich verzögert. Im Notfall könnte Österreich mit den bestehenden Reserven über 90 Tage durchschnittlichen Verbrauchs versorgt werden. Die Reserven umfassen dabei nicht nur Rohöl sondern auch Treibstoff. Die Freigabe der Reserven benötigt eine entsprechende Verordnung der Energieministerin, die durch den Hautausschuss des Parlaments bestätigt werden muss. Im Fall der Fälle könnte eine solche Freigabe auch im Nachhinein erfolgen.

Bisher kann nicht abgeschätzt werden, wie lange sich die Inbetriebnahme verzögert und ob ein Anzapfen der Reserven überhaupt notwendig ist. Energieministerin Gewessler kündigte an, die nächsten Maßnahmen zu ergreifen, sobald die Fakten auf dem Tisch lägen.

Quelle: ORF

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