HomePolitikFehlende Schutzkleidung – Nur Akutfallbehandlung in Physiotherapie

Fehlende Schutzkleidung – Nur Akutfallbehandlung in Physiotherapie

Österreich. 300 Physiotherapeutinnen und ‑therapeuthen stehen bei Physio Austria für Akutfälle zur Verfügung. Sie behandeln Menschen, die nach Schlaganfällen, Herzinfarkten oder auch Hüftoperationen dringend auf die Behandlung angewiesen sind. Der reguläre Betrieb kann erst aufgenommen werden, wenn ausreichend Schutzausrüstung vorhanden ist. Diese ist jedoch noch nicht überall verfügbar.

Physiotherapeutinnen und –therapeuten, die normalerweise in Pflegeheimen arbeiten, sind besonders darauf angewiesen. Zumal diese aufgrund der Schutzmaßnahmen bereits seit Mitte März Verdienstausfälle haben, je nach Verträgen mit den Pflegeheimen. Physiotherapie ist gleichzeitig ein wichtiger Bereich der Gesunheitsförderung, der zum wohlbefinden der Bevölkerung in verschiedensten Bereichen beiträgt. Prävention und Gesundheitsförderung, Therapie, Rehabilitation, Palliation und im Hospizwesen sind hier eigentlich Einsatzgebiete in nun vielfach Lücken bestehen. Wie schnell diese Mangelware Schutzausrüstung geliefert werden kann, ist noch offen. Durch den internsiven und engen Körperkontakt sind strenge Arbeitsschutzmaßnahmen jedoch unerlässlich für die Gesundheitsarbeiterinnen und ‑arbeiter.

Quelle: ORF

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