HomePolitikGünstige Lebens- und Reinigungsmittel in der Krise teurer geworden

Günstige Lebens- und Reinigungsmittel in der Krise teurer geworden

Wien. Der Preismonitor der Arbeiterkammer zeigt, dass seit Beginn der Corona- und der Wirtschaftskrise die Kosten für günstige Lebens- und Reinigungsmittel um durchschnittlich drei Prozent gestiegen sind. Dies belegt eine aktuelle Analyse von 40 preiswerten Lebens- und Reinigungsmitteln bei sieben Wiener Supermärkten und Diskontern. Fast jedes zweite Lebensmittel ist teurer geworden. Deutlich teurer wurden Äpfel mit einem Plus von über 50 Prozent, oder günstige Kartoffel, die um zwei Drittel mehr kosteten, Salatgurken, die um 12 Prozent im Preis anstiegen sowie Teigwaren um etwa zehn Prozent. Aber auch Toilettenpapier oder Seife waren von einer Teuerung betroffen mit plus 16 und plus zehn Prozent. Die letzten beiden Produkte erfreuten sich pandemiebedingt sicherlich einer überdurchschnittlichen Nachfrage, dass die Preissteigerung umso spürbarer macht.

Verschiedene Produkte haben sich aber auch verbilligt oder hatten keine Preisänderung vorzuweisen. „Stark verbilligt haben sich zum Beispiel Duschgel (minus 17 Prozent), Pommes frites und Erdäpfel (minus 11 Prozent). Keine Preisänderungen gibt es beispielsweise bei frischen und passierten Tomaten, Cola, Zahnpasta und Taschentüchern.“

In Zeiten der Wirtschaftskrise, in denen ca. 40 Prozent der Haushalte weniger Einkommen zur Verfügung haben, sind solche Preissteigerungen natürlich besonders schmerzhaft und lassen die ohnehin leere Geldtasche noch leerer werden.

Quelle: APA-OTS / meinbezirk

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