Start Politik Wahlquiz: Wo lebt HC Strache?

Wahlquiz: Wo lebt HC Strache?

Der selbsternannte Bürgermeisterkandidat für Wien, Heinz-Christian Strache, sorgt für Unklarheit bezüglich seines Hauptwohnsitzes und Lebensmittelpunkts. Wir liefern 26 konkrete Antwortmöglichkeiten für die offene Frage.

Wien (oder vielleicht doch eher Klosterneuburg). Um bei den Wiener Wahlen am 11. Oktober 2020 über das passive Wahlrecht zu verfügen, muss man gewisse Bedingungen erfüllen. Im Paragraf 42 der Gemeindewahlordnung heißt es dazu: „Wählbar sind alle Männer und Frauen, die am Tag der Wahl (§ 3 Abs. 2) das 18. Lebensjahr vollendet haben und am Stichtag (§ 3 Abs. 4) die österreichische Staatsbürgerschaft und im Gemeindegebiet von Wien einen Hauptwohnsitz besitzen.“ Der letztgenannte Punkt wurde bezüglich der Person Heinz-Christian Strache nun in Zweifel gezogen: Es besteht der Vorwurf, er würde in Wirklichkeit gar nicht in Wien, sondern in Niederösterreich wohnen, und hätte sich in Wien zu Unrecht hauptgemeldet, um kandidieren zu können. Die Fragestellung, ob Strache die Wiener Behörden bewusst täuscht, um sich das Wahlrecht zu erschleichen, ist berechtigt, wie wir meinen.

Und wir haben die potenziellen Antworten auf die Quizfrage: Wo lebt HC Strache wirklich?

Antwort A: Hinterm Mond (gleich rechts).

B: Im DAÖ/THC-Büro, weil Philippa ihn rausgeschmissen hat.

C: Nigeria (Asylantrag wurde eingebracht).

D: Was, der lebt noch?

E: Ibiza, wo ihm eine Oligarchennichte ihre Finca zur Verfügung stellt.

F: Kolumbien (Dienstreise).

G: Regnum Vandalorum.

H: Gehört der nicht in Untersuchungshaft?

I: Tschechische Republik – sieht man doch am Nachnamen.

J: Traumwelt. Na ja, eher Alptraum.

K: Man sollte seinen Anwalt fragen.

L: Unbemerkt im Sportministerium (Sektion Wehrsport).

M: Im Bürgerbräukeller (München, Deutsches Reich).

N: Wenn man sich was wünschen könnte: in Timbuktu.

O: Krems-Stein, Block 08, Zelle 15.

P: Wie wird eigentlich ein Verstoß gegen das Meldegesetz bestraft?

Q: Ostmark, Gau egal.

R: Wie auch immer: Hinaus aus Wien mit dem Schuft!

S: Klosterneuburg hat den aber auch nicht verdient.

T: In einem Bunker am Nordhang des Kahlenberges, um Truppen für die Beendigung der dritten Türkenbelagerung Wiens zu sammeln (diesmal ohne Polen).

U: Mordor.

V: Am Müllhaufen der Geschichte.

W: Wien-Landstraße, denn sonst würde er ja gesetzwidrig zur Wiener Wahl kandidieren wollen.

X: Klosterneuburg-Weidling (Niederösterreich) – ups!

Y: Klosterneuburg (26. Wiener Gemeindebezirk, wie im Oktober 1938 von der NSDAP-Regierung verfügt, siehe GBILÖ Nr. 443/1938).

Z: ´Ma wurscht!

Man darf gespannt sein auf die korrekte Lösung. Wir bleiben aber auch für weitere Vorschläge und neue Wendungen offen.

Quellen: ORF / Der Wandel

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