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Heft 9 der „Einheit und Widerspruch“ veröffentlicht

Wien. Druckfrisch ist das neunte Heft der „Einheit und Widerspruch“ gestern bei uns eingelangt. „Einheit und Widerspruch“ (E&W) ist das theoretische Organ der Partei der Arbeit Österreichs (PdA), in dem, wie der Name nahelegt, Debatten geführt werden können. Zur Funktion der E&W heißt es im Vorwort des ersten Heftes: „Kurzum: Die Organisierung der kollektiven Ausarbeitung der erforderlichen revolutionären Weltanschauung ist wesentlich Aufgabe der Partei der Arbeit. Zentrales Organ zur Erfüllung dieser Aufgabe ist die ‚Einheit und Widerspruch‛.“ 

Das aktuelle Heft umfasst mit seinen 84 Seiten dieses Mal drei theoretische Beiträge zu verschiedenen Themen und eine Stellungnahme des Parteivorstandes zur Befreiung vom Faschismus. 

Neben dem Editorial von Dominik Maier, das sich mit der aktuellen Lage unter der Krise sowie den Auswirkungen der Pandemie für die Arbeiterklasse auseinandersetzt, wird sich mit historischen Debatten, die von aktueller Relevanz sind, beschäftigt. Tobia Carfora ergründet mittels einer ausführlichen und detailreichen Analyse das Wesen der Bolschewisierung und legt ihre historischen Hintergründe sowie die Schlussfolgerungen dar, die daraus gezogen werden können. Die Bolschewisierung wird von ihm dabei als „Dreh- und Angelpunkt in der Formierung kommunistischer Parteien weltweit“ gesehen, von dem ausgehend Allgemeingültiges darüber zu sagen ist, „was eine Partei neuen Typs eigentlich zu sein heißt“.

Im zweiten Beitrag des Heftes widmet sich Tibor Zenker nachträglich zum 200. Geburtstag von Friedrich Engels dessen Werk. Bei dem Text „Der General an der zweiten Geige“ handelt sich um eine biografische Skizze entlang des Werks und Wirkens von Engels, eine Darstellung seines Verhältnisses zu Karl Marx und dem Marxismus, um eine „ehrliche Ehrbekundung ohne übertriebene Überhöhung“ festzuhalten.

Marie Jaeger widmet sich in ihrem Aufsatz dem historischen Ursprung der proletarischen Frauenbewegung und ihrer eigenständigen Organisierung, und begründet die Bedeutung des 8. März als internationalen Frauenkampftag sowie die Aktualität der Notwendigkeit des Klassenkampfes auch in diesem Kampffeld. Sie schließt sich dabei Engels an, der die Unterdrückung der Frau als die „erste Klassenunterdrückung“ verstanden hat. Weiters geht sie auf die Situation der Frau im heutigen Monopolkapitalismus ein und legt dar, dass nur der Sozialismus „die ökonomische Basis für die vollkommene Gleichstellung von Mann und Frau“ bilden kann.

Die „Einheit und Widerspruch“ kann bei der Partei der Arbeit in Printform erworben werden, in unserem offenen Büro, an unseren Infotischen oder per Mail. Das Heft kostet einzeln fünf Euro zzgl. Porto oder im Abo mit vier Ausgaben 25 Euro inkl. Porto innerhalb Österreichs bzw. 40 € in Europa. Es erscheinen seit 2020 jährlich zwei Ausgaben.

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