ZdA - Zeitung der Arbeit
  • Politik
    Sozialhilfe nach SPÖ-Art: Kinderarmut verschärfen, Arme disziplinieren

    Sozialhilfe nach SPÖ-Art: Kinderarmut verschärfen, Arme disziplinieren

    Gewerkschaft prangert Zustände in Österreichs größter Justizanstalt an

    Gewerkschaft prangert Zustände in Österreichs größter Justizanstalt an

    KPÖ Graz: Wer den Kapitalismus nur verwaltet, verwaltet auch seinen Mangel

    KPÖ Graz: Wer den Kapitalismus nur verwaltet, verwaltet auch seinen Mangel

    Energiepreise stiegen im August um zehn Prozent

    Energiepreise stiegen im August um zehn Prozent

    Stelzers OÖ-Modell: Sozialhilfe als Disziplinierungsprogramm der Herrschenden

    Stelzers OÖ-Modell: Sozialhilfe als Disziplinierungsprogramm der Herrschenden

    FPÖ und SPÖ: Die Gemeinsamkeiten sind größer als die Unterschiede

    FPÖ und SPÖ: Die Gemeinsamkeiten sind größer als die Unterschiede

    Sparbudget mit rotem Mascherl: SPÖ-Regierungsbeteiligung wirkt, Frauen zahlen mehr

    Sparbudget mit rotem Mascherl: SPÖ-Regierungsbeteiligung wirkt, Frauen zahlen mehr

    KPÖ Graz: Zukunftsinvestitionen für das Kapital

    KPÖ Graz: Zukunftsinvestitionen für das Kapital

    Klimaneutral!? – Keine Sorge, eh nur ein bisschen

    Klimaneutral!? – Keine Sorge, eh nur ein bisschen

  • Panorama
    Leipzigs Wellen schlagen bis Österreich: Drohnenwahn, Propaganda und tatsächliche Eskalation

    Leipzigs Wellen schlagen bis Österreich: Drohnenwahn, Propaganda und tatsächliche Eskalation

    Trockenheit setzt Bleistätter Moor unter Druck

    Trockenheit setzt Bleistätter Moor unter Druck

    Futtermittelpreise wegen Dürre deutlich gestiegen

    Futtermittelpreise wegen Dürre deutlich gestiegen

    Das Stadtbild des Kapitalismus

    Das Stadtbild des Kapitalismus

    Dopamine Sites: Dopamin freisetzen statt satt werden

    Dopamine Sites: Dopamin freisetzen statt satt werden

    Das kriminelle Geschäft mit der Liebe: Einsamkeit als Geschäftsmodell

    Das kriminelle Geschäft mit der Liebe: Einsamkeit als Geschäftsmodell

    Der Kapitalismus hat abgewirtschaftet – die Menschheit braucht den Sozialismus

    Der Kapitalismus hat abgewirtschaftet – die Menschheit braucht den Sozialismus

    Fette Gewinne für die Raiffeisen in Oberösterreich

    Fette Gewinne für die Raiffeisen in Oberösterreich

    Pfandflaschensammler auf dem Gleis gestorben

    Pfandflaschensammler auf dem Gleis gestorben

  • International
    Süd-Tiroler Freiheit lädt AfD-Jugend-Vorsitz ein

    Süd-Tiroler Freiheit lädt AfD-Jugend-Vorsitz ein

    De Nederlandsche Bank (DNB) verlagert Goldreserven aus Nordamerika

    De Nederlandsche Bank (DNB) verlagert Goldreserven aus Nordamerika

    Britische Regierung setzt Schritte gegen israelische Siedlungen im Westjordanland

    Britische Regierung setzt Schritte gegen israelische Siedlungen im Westjordanland

    Korruptionskarussell um Selenskyj dreht sich weiter

    Korruptionskarussell um Selenskyj dreht sich weiter

    Über 1300 Tote nach Sturzflut in Nepal

    Über 1300 Tote nach Sturzflut in Nepal

    Reaktionen auf den AfD-Wahlsieg in Sachsen-Anhalt

    Reaktionen auf den AfD-Wahlsieg in Sachsen-Anhalt

    Sachsen-Anhalt: AfD gewinnt Landtagswahl deutlich

    Sachsen-Anhalt: AfD gewinnt Landtagswahl deutlich

    Der Ausverkauf des venezolanischen Öls: Scharfe Kritik der PCV

    Der Ausverkauf des venezolanischen Öls: Scharfe Kritik der PCV

    Trentino: Neofaschistisches Festival führt zu Demonstrationen

    Trentino: Neofaschistisches Festival führt zu Demonstrationen

  • Klassenkampf
    • All
    • Frauen
    • Geschichten aus dem Arbeitsalltag
    • Jugend
    Jugendfront: Gegen Kopftuchverbot, Militarisierung und Spaltung an den Schulen

    Jugendfront: Gegen Kopftuchverbot, Militarisierung und Spaltung an den Schulen

    Nach der Schicht

    Nach der Schicht

    Der ÖGB bittet höflich – das Kapital kassiert weiter

    Der ÖGB bittet höflich – das Kapital kassiert weiter

    Sex, Geld und Gewalt: Prostitution im Kapitalismus

    Sex, Geld und Gewalt: Prostitution im Kapitalismus

    Der Lohn reicht nie zufällig nicht

    Der Lohn reicht nie zufällig nicht

    Club zu teuer – ein Soda tut’s auch

    Club zu teuer – ein Soda tut’s auch

    Athen: Regierung öffnet Bauarbeitern die Sonntage

    Athen: Regierung öffnet Bauarbeitern die Sonntage

    Kampfansage mit angezogener Handbremse

    Kampfansage mit angezogener Handbremse

    Arbeitsrecht braucht Beratung – nicht blindes Vertrauen in die KI

    Arbeitsrecht braucht Beratung – nicht blindes Vertrauen in die KI

  • Feuilleton
    • All
    • Geschichte
    • Kultur
    • Kunst exklusiv
    • Sport
    • Wissenschaft
    Wien: 90 Jahre Spanischer Krieg – Geschichte und Lehren eines antifaschistischen Kampfes

    Wien: 90 Jahre Spanischer Krieg – Geschichte und Lehren eines antifaschistischen Kampfes

    Tumulte bei Unterhausspiel in St. Marien: Spieler verletzt

    Tumulte bei Unterhausspiel in St. Marien: Spieler verletzt

    Nikotin in Österreich: Weniger Zigaretten, mehr alternative Produkte

    Nikotin in Österreich: Weniger Zigaretten, mehr alternative Produkte

    Fehlende WCs verzögern Beatpatrol-Festival um mehrere Stunden

    Fehlende WCs verzögern Beatpatrol-Festival um mehrere Stunden

    International Communist Review: Neue Ausgabe zum Imperialismus erschienen

    International Communist Review: Neue Ausgabe zum Imperialismus erschienen

    Antikommunistische US-Feministin Gloria Steinem gestorben

    Antikommunistische US-Feministin Gloria Steinem gestorben

    DDR-Fußballlegende Eberhard Vogel gestorben

    DDR-Fußballlegende Eberhard Vogel gestorben

    Erich Fried erzählt 1978 Rudi Dutschke von seinem Traum

    Erich Fried erzählt 1978 Rudi Dutschke von seinem Traum

    Erfolgreicher Start des Nancy-Grace-Roman-Weltraumteleskops

    Erfolgreicher Start des Nancy-Grace-Roman-Weltraumteleskops

  • Kommentar
    Die Krawallblätter der Millionäre und ihr Hass auf Andreas Babler

    Die Krawallblätter der Millionäre und ihr Hass auf Andreas Babler

    „Kyjiw“: Das Narrenschiff EU hält Kurs

    „Kyjiw“: Das Narrenschiff EU hält Kurs

    Warum ich meine Meinung über Parteien geändert habe

    Warum ich meine Meinung über Parteien geändert habe

    Gibt es Parallelen zwischen NS-Ideologie und der israelischen Rechten?

    Gibt es Parallelen zwischen NS-Ideologie und der israelischen Rechten?

    Der 1. und der 9. Mai: Weder „Staatsfeiertag“ noch „Europatag“

    Der 1. und der 9. Mai: Weder „Staatsfeiertag“ noch „Europatag“

    Die Angst der KPRF vor einer revolutionären Situation

    Die Angst der KPRF vor einer revolutionären Situation

    Wer die Zeche zahlt

    Wer die Zeche zahlt

    Die Ukraine-Krieger im österreichischen Parlament

    Die Ukraine-Krieger im österreichischen Parlament

    Kapitalismus produziert und verteilt vermeidbare Krebsrisiken mit

    Kapitalismus produziert und verteilt vermeidbare Krebsrisiken mit

  • Partei der Arbeit
    Wien: 90 Jahre Spanischer Krieg – Geschichte und Lehren eines antifaschistischen Kampfes

    Wien: 90 Jahre Spanischer Krieg – Geschichte und Lehren eines antifaschistischen Kampfes

    Wien: 90 Jahre Spanischer Krieg – Proletarischer Internationalismus, Volksfront und Revolution

    Wien: 90 Jahre Spanischer Krieg – Proletarischer Internationalismus, Volksfront und Revolution

    Weltfriedenstag 2026: Frieden den Völkern – Kampf dem Imperialismus

    Weltfriedenstag 2026: Frieden den Völkern – Kampf dem Imperialismus

    Wir zahlen nicht für ihre Kriege!

    Wir zahlen nicht für ihre Kriege!

    Antikriegstag 2026: Für Frieden und Neutralität!

    Antikriegstag 2026: Für Frieden und Neutralität!

    4. Sommerschule der Partei der Arbeit

    4. Sommerschule der Partei der Arbeit

    Teilnahme der Jugendfront am Internationalen Colloquium zu Fidel Castros 100sten Geburtstag

    Teilnahme der Jugendfront am Internationalen Colloquium zu Fidel Castros 100sten Geburtstag

    Mitglieder der Jugendfront erreichen im Rahmen der Solidaritätsbrigade „José Martí“ Kuba

    Die PdA auf dem 24. Treffen der Kommunistischen und Arbeiterparteien

    24. Internationales Treffen der kommunistischen und Arbeiterparteien beginnt

    24. Internationales Treffen der kommunistischen und Arbeiterparteien beginnt

  • Schwerpunkte
    • All
    • 75 Jahre Befreiung
    • Gesellschaftsrel. Berufe
    • Krise
    • Krise international
    • Nationalratswahl
    • Niedriglohn
    • Organisierung in Gewerkschaft und Betrieb
    • Wörter, die unsere Welt erzählen
    Wörter, die uns die Welt erzählen (8): Generationengerechtigkeit

    Wörter, die uns die Welt erzählen (8): Generationengerechtigkeit

    Wörter, die uns die Welt erzählen (7): Reform

    Wörter, die uns die Welt erzählen (7): Reform

    Wörter, die uns die Welt erzählen (6): Eigenverantwortung

    Wörter, die uns die Welt erzählen (6): Eigenverantwortung

    Wörter, die uns die Welt erzählen (5): Humankapital

    Wörter, die uns die Welt erzählen (5): Humankapital

    Wörter, die uns die Welt erzählen (4): Fachkräftemangel

    Wörter, die uns die Welt erzählen (4): Fachkräftemangel

    Wörter, die unsere Welt erzählen (3): Lohnnebenkosten

    Wörter, die unsere Welt erzählen (3): Lohnnebenkosten

    Wörter, die unsere Welt erzählen (2): Arbeitgeber und Arbeitnehmer

    Wörter, die unsere Welt erzählen (2): Arbeitgeber und Arbeitnehmer

    Wörter, die unsere Welt erzählen

    Wörter, die unsere Welt erzählen

    Erfolgreiche 2. Parteikonferenz der Partei der Arbeit Österreichs – „Arbeit mit und in der Arbeiterklasse“

    Erfolgreiche 2. Parteikonferenz der Partei der Arbeit Österreichs – „Arbeit mit und in der Arbeiterklasse“

    • Organisierung in Gewerkschaft und Betrieb
  • Über uns
    • Blattlinie
    • Kontakt
    • ZdA-Wochenschau abonnieren
    • Zeitung der Arbeit unterstützen
    • Impressum
    • Datenschutzerklärung
    • Cookie Policy (EU)
No Result
View All Result
ZdA - Zeitung der Arbeit
  • Politik
    Sozialhilfe nach SPÖ-Art: Kinderarmut verschärfen, Arme disziplinieren

    Sozialhilfe nach SPÖ-Art: Kinderarmut verschärfen, Arme disziplinieren

    Gewerkschaft prangert Zustände in Österreichs größter Justizanstalt an

    Gewerkschaft prangert Zustände in Österreichs größter Justizanstalt an

    KPÖ Graz: Wer den Kapitalismus nur verwaltet, verwaltet auch seinen Mangel

    KPÖ Graz: Wer den Kapitalismus nur verwaltet, verwaltet auch seinen Mangel

    Energiepreise stiegen im August um zehn Prozent

    Energiepreise stiegen im August um zehn Prozent

    Stelzers OÖ-Modell: Sozialhilfe als Disziplinierungsprogramm der Herrschenden

    Stelzers OÖ-Modell: Sozialhilfe als Disziplinierungsprogramm der Herrschenden

    FPÖ und SPÖ: Die Gemeinsamkeiten sind größer als die Unterschiede

    FPÖ und SPÖ: Die Gemeinsamkeiten sind größer als die Unterschiede

    Sparbudget mit rotem Mascherl: SPÖ-Regierungsbeteiligung wirkt, Frauen zahlen mehr

    Sparbudget mit rotem Mascherl: SPÖ-Regierungsbeteiligung wirkt, Frauen zahlen mehr

    KPÖ Graz: Zukunftsinvestitionen für das Kapital

    KPÖ Graz: Zukunftsinvestitionen für das Kapital

    Klimaneutral!? – Keine Sorge, eh nur ein bisschen

    Klimaneutral!? – Keine Sorge, eh nur ein bisschen

  • Panorama
    Leipzigs Wellen schlagen bis Österreich: Drohnenwahn, Propaganda und tatsächliche Eskalation

    Leipzigs Wellen schlagen bis Österreich: Drohnenwahn, Propaganda und tatsächliche Eskalation

    Trockenheit setzt Bleistätter Moor unter Druck

    Trockenheit setzt Bleistätter Moor unter Druck

    Futtermittelpreise wegen Dürre deutlich gestiegen

    Futtermittelpreise wegen Dürre deutlich gestiegen

    Das Stadtbild des Kapitalismus

    Das Stadtbild des Kapitalismus

    Dopamine Sites: Dopamin freisetzen statt satt werden

    Dopamine Sites: Dopamin freisetzen statt satt werden

    Das kriminelle Geschäft mit der Liebe: Einsamkeit als Geschäftsmodell

    Das kriminelle Geschäft mit der Liebe: Einsamkeit als Geschäftsmodell

    Der Kapitalismus hat abgewirtschaftet – die Menschheit braucht den Sozialismus

    Der Kapitalismus hat abgewirtschaftet – die Menschheit braucht den Sozialismus

    Fette Gewinne für die Raiffeisen in Oberösterreich

    Fette Gewinne für die Raiffeisen in Oberösterreich

    Pfandflaschensammler auf dem Gleis gestorben

    Pfandflaschensammler auf dem Gleis gestorben

  • International
    Süd-Tiroler Freiheit lädt AfD-Jugend-Vorsitz ein

    Süd-Tiroler Freiheit lädt AfD-Jugend-Vorsitz ein

    De Nederlandsche Bank (DNB) verlagert Goldreserven aus Nordamerika

    De Nederlandsche Bank (DNB) verlagert Goldreserven aus Nordamerika

    Britische Regierung setzt Schritte gegen israelische Siedlungen im Westjordanland

    Britische Regierung setzt Schritte gegen israelische Siedlungen im Westjordanland

    Korruptionskarussell um Selenskyj dreht sich weiter

    Korruptionskarussell um Selenskyj dreht sich weiter

    Über 1300 Tote nach Sturzflut in Nepal

    Über 1300 Tote nach Sturzflut in Nepal

    Reaktionen auf den AfD-Wahlsieg in Sachsen-Anhalt

    Reaktionen auf den AfD-Wahlsieg in Sachsen-Anhalt

    Sachsen-Anhalt: AfD gewinnt Landtagswahl deutlich

    Sachsen-Anhalt: AfD gewinnt Landtagswahl deutlich

    Der Ausverkauf des venezolanischen Öls: Scharfe Kritik der PCV

    Der Ausverkauf des venezolanischen Öls: Scharfe Kritik der PCV

    Trentino: Neofaschistisches Festival führt zu Demonstrationen

    Trentino: Neofaschistisches Festival führt zu Demonstrationen

  • Klassenkampf
    • All
    • Frauen
    • Geschichten aus dem Arbeitsalltag
    • Jugend
    Jugendfront: Gegen Kopftuchverbot, Militarisierung und Spaltung an den Schulen

    Jugendfront: Gegen Kopftuchverbot, Militarisierung und Spaltung an den Schulen

    Nach der Schicht

    Nach der Schicht

    Der ÖGB bittet höflich – das Kapital kassiert weiter

    Der ÖGB bittet höflich – das Kapital kassiert weiter

    Sex, Geld und Gewalt: Prostitution im Kapitalismus

    Sex, Geld und Gewalt: Prostitution im Kapitalismus

    Der Lohn reicht nie zufällig nicht

    Der Lohn reicht nie zufällig nicht

    Club zu teuer – ein Soda tut’s auch

    Club zu teuer – ein Soda tut’s auch

    Athen: Regierung öffnet Bauarbeitern die Sonntage

    Athen: Regierung öffnet Bauarbeitern die Sonntage

    Kampfansage mit angezogener Handbremse

    Kampfansage mit angezogener Handbremse

    Arbeitsrecht braucht Beratung – nicht blindes Vertrauen in die KI

    Arbeitsrecht braucht Beratung – nicht blindes Vertrauen in die KI

  • Feuilleton
    • All
    • Geschichte
    • Kultur
    • Kunst exklusiv
    • Sport
    • Wissenschaft
    Wien: 90 Jahre Spanischer Krieg – Geschichte und Lehren eines antifaschistischen Kampfes

    Wien: 90 Jahre Spanischer Krieg – Geschichte und Lehren eines antifaschistischen Kampfes

    Tumulte bei Unterhausspiel in St. Marien: Spieler verletzt

    Tumulte bei Unterhausspiel in St. Marien: Spieler verletzt

    Nikotin in Österreich: Weniger Zigaretten, mehr alternative Produkte

    Nikotin in Österreich: Weniger Zigaretten, mehr alternative Produkte

    Fehlende WCs verzögern Beatpatrol-Festival um mehrere Stunden

    Fehlende WCs verzögern Beatpatrol-Festival um mehrere Stunden

    International Communist Review: Neue Ausgabe zum Imperialismus erschienen

    International Communist Review: Neue Ausgabe zum Imperialismus erschienen

    Antikommunistische US-Feministin Gloria Steinem gestorben

    Antikommunistische US-Feministin Gloria Steinem gestorben

    DDR-Fußballlegende Eberhard Vogel gestorben

    DDR-Fußballlegende Eberhard Vogel gestorben

    Erich Fried erzählt 1978 Rudi Dutschke von seinem Traum

    Erich Fried erzählt 1978 Rudi Dutschke von seinem Traum

    Erfolgreicher Start des Nancy-Grace-Roman-Weltraumteleskops

    Erfolgreicher Start des Nancy-Grace-Roman-Weltraumteleskops

  • Kommentar
    Die Krawallblätter der Millionäre und ihr Hass auf Andreas Babler

    Die Krawallblätter der Millionäre und ihr Hass auf Andreas Babler

    „Kyjiw“: Das Narrenschiff EU hält Kurs

    „Kyjiw“: Das Narrenschiff EU hält Kurs

    Warum ich meine Meinung über Parteien geändert habe

    Warum ich meine Meinung über Parteien geändert habe

    Gibt es Parallelen zwischen NS-Ideologie und der israelischen Rechten?

    Gibt es Parallelen zwischen NS-Ideologie und der israelischen Rechten?

    Der 1. und der 9. Mai: Weder „Staatsfeiertag“ noch „Europatag“

    Der 1. und der 9. Mai: Weder „Staatsfeiertag“ noch „Europatag“

    Die Angst der KPRF vor einer revolutionären Situation

    Die Angst der KPRF vor einer revolutionären Situation

    Wer die Zeche zahlt

    Wer die Zeche zahlt

    Die Ukraine-Krieger im österreichischen Parlament

    Die Ukraine-Krieger im österreichischen Parlament

    Kapitalismus produziert und verteilt vermeidbare Krebsrisiken mit

    Kapitalismus produziert und verteilt vermeidbare Krebsrisiken mit

  • Partei der Arbeit
    Wien: 90 Jahre Spanischer Krieg – Geschichte und Lehren eines antifaschistischen Kampfes

    Wien: 90 Jahre Spanischer Krieg – Geschichte und Lehren eines antifaschistischen Kampfes

    Wien: 90 Jahre Spanischer Krieg – Proletarischer Internationalismus, Volksfront und Revolution

    Wien: 90 Jahre Spanischer Krieg – Proletarischer Internationalismus, Volksfront und Revolution

    Weltfriedenstag 2026: Frieden den Völkern – Kampf dem Imperialismus

    Weltfriedenstag 2026: Frieden den Völkern – Kampf dem Imperialismus

    Wir zahlen nicht für ihre Kriege!

    Wir zahlen nicht für ihre Kriege!

    Antikriegstag 2026: Für Frieden und Neutralität!

    Antikriegstag 2026: Für Frieden und Neutralität!

    4. Sommerschule der Partei der Arbeit

    4. Sommerschule der Partei der Arbeit

    Teilnahme der Jugendfront am Internationalen Colloquium zu Fidel Castros 100sten Geburtstag

    Teilnahme der Jugendfront am Internationalen Colloquium zu Fidel Castros 100sten Geburtstag

    Mitglieder der Jugendfront erreichen im Rahmen der Solidaritätsbrigade „José Martí“ Kuba

    Die PdA auf dem 24. Treffen der Kommunistischen und Arbeiterparteien

    24. Internationales Treffen der kommunistischen und Arbeiterparteien beginnt

    24. Internationales Treffen der kommunistischen und Arbeiterparteien beginnt

  • Schwerpunkte
    • All
    • 75 Jahre Befreiung
    • Gesellschaftsrel. Berufe
    • Krise
    • Krise international
    • Nationalratswahl
    • Niedriglohn
    • Organisierung in Gewerkschaft und Betrieb
    • Wörter, die unsere Welt erzählen
    Wörter, die uns die Welt erzählen (8): Generationengerechtigkeit

    Wörter, die uns die Welt erzählen (8): Generationengerechtigkeit

    Wörter, die uns die Welt erzählen (7): Reform

    Wörter, die uns die Welt erzählen (7): Reform

    Wörter, die uns die Welt erzählen (6): Eigenverantwortung

    Wörter, die uns die Welt erzählen (6): Eigenverantwortung

    Wörter, die uns die Welt erzählen (5): Humankapital

    Wörter, die uns die Welt erzählen (5): Humankapital

    Wörter, die uns die Welt erzählen (4): Fachkräftemangel

    Wörter, die uns die Welt erzählen (4): Fachkräftemangel

    Wörter, die unsere Welt erzählen (3): Lohnnebenkosten

    Wörter, die unsere Welt erzählen (3): Lohnnebenkosten

    Wörter, die unsere Welt erzählen (2): Arbeitgeber und Arbeitnehmer

    Wörter, die unsere Welt erzählen (2): Arbeitgeber und Arbeitnehmer

    Wörter, die unsere Welt erzählen

    Wörter, die unsere Welt erzählen

    Erfolgreiche 2. Parteikonferenz der Partei der Arbeit Österreichs – „Arbeit mit und in der Arbeiterklasse“

    Erfolgreiche 2. Parteikonferenz der Partei der Arbeit Österreichs – „Arbeit mit und in der Arbeiterklasse“

    • Organisierung in Gewerkschaft und Betrieb
  • Über uns
    • Blattlinie
    • Kontakt
    • ZdA-Wochenschau abonnieren
    • Zeitung der Arbeit unterstützen
    • Impressum
    • Datenschutzerklärung
    • Cookie Policy (EU)
No Result
View All Result
ZdA - Zeitung der Arbeit
No Result
View All Result
Home Feuilleton Geschichte

Chile 1973: Salvador Allende Gossens

11. September 2023
in Geschichte
Chile 1973: Salvador Allende Gossens

Von 1970 bis 1973 führte der chilenische Präsident Salvador Allende (1908–1973) eine Volksfrontregierung, die sich den Sozialismus zum Ziel gesetzt hatte. Dieser Versuch scheiterte durch einen von den USA unterstützten faschistischen Putsch am 11. September 1973, bei dem Allende ermordet wurde. Wir bringen einen biografischen Überblick zu Leben, Wirken und Bedeutung Allendes.

Salvador Allende Gossens wurde am 26. Juni 1908 geboren. Seine Familie, die dem Kleinbürgertum zuzurechnen war und deren Wurzeln väterlicherseits im spanischen Baskenland sowie mütterlicherseits in Belgien lagen, war damals in Valparaíso an der zentralchilenischen Pazifikküste ansässig. Das politische und gesellschaftliche Engagement war Salvador Allende zwar nicht „in die Wiege gelegt“, wohl aber vorgezeigt: Sein Großvater, der Arzt Ramón Allende Padín, war ein prominenter Senator der Radikalen Partei, einer linksliberalen, antiklerikalen und reformistischen Partei. Der Vater, Salvador Allende Castro, ein Jurist, gehörte derselben Partei an und war Mitarbeiter in mehreren Staatsministerien.

Salvador Allende Gossens folgte bei der Studienwahl dem Großvater und studierte Medizin, politisch orientierte er sich zunächst ähnlich, linksliberal (mit anarchistischem Einschlag). Er war Ende der 1920er Jahre Vizepräsident der Studierendenföderation Chiles und aktiv im Widerstand gegen die Militärdiktatur von Carlos Ibáñez. Als ein Ergebnis des Diktaturregimes, der Weltwirtschaftskrise und der politischen Wirren nach dem Ende der Diktatur 1931 (inklusive einer zwölftägigen „Sozialistischen Republik“ 1932) wurde im April 1933 die „Sozialistische Partei Chiles“ aus mehreren linken Kleingruppen gegründet. Salvador Allende, mittlerweile Marxist und 25 Jahre alt, war Mitbegründer der Parteigruppe in Valparaíso und bald deren leitender Sekretär. Damit existierte in Chile wieder eine Sektion der Sozialistischen Internationale, denn die 1912 gegründete „Sozialistische Arbeiterpartei Chiles“ hatte sich 1922 in „Kommunistische Partei Chiles“ umbenannt und zur Komintern bekannt. 

Die erste Volksfrontregierung

Das traditionelle chilenische Parteiensystem und ‑spektrum, das damals schon ein halbes Jahrhundert überdauert hatte, wurde in den 1930er Jahren radikal verändert. Durch die Sozialistische und die Kommunistische Partei traten erstmals die Arbeiterklasse selbst und der Marxismus auf die politische Bühne. Die Radikale Partei, zuvor die alleinige parlamentarische Linke, wurde (relativ) ins Zentrum verschoben, die Liberale und die Konservative Partei rückten nach rechts und zusammen, ganz rechts wurden die Nationalsozialistische Bewegung Chiles sowie eine aufgrund zahlreicher deutscher Einwanderer nicht unbedeutende Filiale der Hitler-NSDAP gegründet.

Aufgrund der Rechtsentwicklung, des aufkommenden Faschismus und der erwarteten Rückkehr von Ex-Diktator Ibáñez aus dem argentinischen Exil gründeten die Sozialistische, die Kommunistische und die Radikale Partei 1936 die erste antifaschistische Volksfront, die „Frente Popular“. Tatsächlich gewann das Bündnis der Frente Popular 1938 die Präsidentschaftswahl mit dem Kandidaten Pedro Aguirre, wobei auch ein nationalsozialistischer Putschversuch abgewehrt wurde. Salvador Allende, bereits 1937 ins Parlament gewählt, wurde nun für zwei Jahre Gesundheitsminister im Kabinett des Radikalen Aguirre.

Die Regierung der Frente Popular führte zu Verbesserungen im Bildungs- und Gesundheitswesen, die städtischen Mittelschichten fühlten sich gut vertreten – im Gegensatz zur Arbeiterklasse. Andererseits sahen sich Teile die Radikalen Partei auch als Organ der Großgrundbesitzer, weswegen es Zwistigkeiten zwischen ihnen und dem kommunistischen Landwirtschaftsminister bezüglich der Frage einer Landreform gab. Letztlich führte dies, neben außenpolitischen Uneinigkeiten im Zuge des Zweiten Weltkrieges, dazu, dass die SP und die KP die Regierung verließen, aber dennoch die folgenden quasi-Alleinregierungen der Radikalen Partei unterstützten, die unter dem Namen „Nationale Allianz“ bis 1952 andauerten.

Bezüglich der KP galt dies jedoch nur bis 1948, als der Kalte Krieg in Chile Einzug hielt. Der radikale Präsident Gabriel González ließ mit einem Gesetz, dem skandalöser Weise auch die Hälfte der sozialistischen Abgeordneten und Senatoren zustimmte, die KP verbieten – ein Zustand der zehn Jahren andauern sollte. Unter diesen antikommunistischen SP-Mandataren war freilich nicht Allende, dem natürlich bewusst war, dass seine Volksfrontstrategie im Kern die proletarische Einheitsfront der Sozialisten und Kommunisten verlangte.

Von erfolglosen Kandidaturen zur Unidad Popular

Bei eher aussichtslosen Bedingungen kandidierte Allende, seit 1945 Senator, im Jahr 1952 erstmals für das Präsidentenamt, erreichte für das Bündnis „Frente del Pueblo“ jedoch nur den vierten Platz. 1958 und 1964 war Allende Präsidentschaftskandidat des Linksbündnisses „Frente de Acción Popular“ (FRAP), das aus seiner SP, der wieder zugelassenen KP und linken Kleinparteien bestand. 1958 unterlag Allende dem rechten Unternehmer Jorge Alessandri knapp, 1964 dem Christdemokraten Eduardo Frei deutlich. 1966 wurde Allende immerhin zum Senatspräsidenten gewählt.

Eine entscheidende Wende in der Geschichte Chiles und im Leben Allendes erfolgte am 17. Dezember 1969. An diesem Tag wurde das Volksfrontbündnis „Unidad Popular“ (UP) gegründet, für das Allende im September des folgenden Jahres als Präsidentschaftskandidat ins Rennen gehen sollte (der Schriftsteller Pablo Neruda, der zuvor als Kandidat der KP vorgesehen war, verzichtete zugunsten eines gemeinsamen UP-Kandidaten). – Wieder handelte es sich bei diesem Bündnis im Kern um die Einheit der Sozialisten und Kommunisten, ebenfalls integriert war jedoch nun wieder die Radikale Partei (allerdings unter Abspaltung des rechten Flügels). Darüber hinaus wurde die UP von der kleineren Sozialdemokratischen Partei, den beiden christdemokratischen Abspaltungen „Movimiento de Acción Popular Unitario“ (MAPU, „Bewegung der einheitlichen Volksaktion“) und „Izquierda Cristiana“ (IC, „Christliche Linke“, ab 1971) sowie nicht zuletzt vom Gewerkschaftsverband „Central Única de Trabajadores“ (CUT, „Einheitliche Zentrale der Arbeiter“) unterstützt.

Tatsächlich ging Allende, bei seinem vierten Antreten, bei der Präsidentschaftswahl am 7. September 1970 als Sieger hervor. Dieser Sieg brachte der UP jedoch noch keineswegs die politische Hegemonie, denn nur eine relative Mehrheit von 36,6 Prozent der Stimmen entfiel auf Allende. Seine Konkurrenten, der rechtskonservative Jorge Alessandri und der Christdemokrat Radomiro Tomic, erhielten 35,3 bzw. 28,1 Prozent. In einem solchen (übrigens keineswegs seltenen) Fall sah die chilenische Verfassung vor, dass das Parlament, in dem die UP keine Mehrheit hatte, den Präsidenten zu bestimmen hatte – unumstrittener politischer Usus war es bis dato gewesen, dass der Kandidat mit der relativen Mehrheit von allen Mandataren bestätigt werden sollte. Während die rechten Abgeordneten dieses Vorgehen diesmal nicht akzeptieren wollten, fügten sich die Christdemokraten letztlich dem demokratischen Konsens und wählten, gemeinsam mit den UP-Abgeordneten, Allende zum ersten sozialistischen Präsidenten Chiles. Dieser musste jedoch als Bedingung zehn „verfassungsrechtliche Garantien“ unterschreiben, die von den Christdemokraten gefordert wurden.

UP-Regierung mit marxistischem Programm

Allende war damit nicht nur der erste sozialistische Präsident Chiles, sondern auch der erste Präsident der Welt, der als erklärter Marxist in einem kapitalistischen Land aus bürgerlich-demokratischen Wahlen als Sieger hervorgehen konnte. Und das Programm der UP war tatsächlich auf marxistischer Grundlage auf die sozialistische Revolution ausgerichtet. Nicht richtig ist, dass die bloße „Revolution mit dem Stimmzettel“ vorgesehen war, denn so naiv war man weder in der SP, geschweige denn in der KP. Vielmehr muss man den revolutionären Prozess, der 1970 in Chile initiiert wurde, einen antiimperialistischen und antioligarchischen sehen, der zunächst gegen den nordamerikanischen und westeuropäischen Imperialismus, gegen die einheimische Bourgeoisie und Landoligarchie gerichtet war. Auf diese Weise sollten die politische Hegemonie und die ökonomische Verfügungsgewalt über die wichtigsten Produktionsmittel zuungunsten des Monopolkapitals grundlegend verändert werden, auf dass die Bedingungen des Kampfes um den Sozialismus optimiert werden. Auf dieser Basis wiederum waren Sozialreformen möglich, die der eigentumslosen Bevölkerung zugutekamen, was auch die gesellschaftlichen Verhältnisse zugunsten des revolutionären Projekts beeinflusste. Äußerer Ausdruck dessen waren die Tatsachen, dass die UP bei den Kommunalwahlen 1971 sogar 49,7 Prozent der Stimmen erreichte, bei der Parlamentswahl im März 1973 beachtliche 43,9 Prozent. Die UP und ihre marxistischen Parteien hatten sich für die arbeitenden (und arbeitslosen) Massen Chiles als sozialrevolutionäre Kraft für die vorläufige Lösung vieler Probleme des täglichen Lebens erwiesen, aber auch als diejenige Kraft, die gewillt waren, die Probleme nachhaltig mittels eines nichtkapitalistischen, sozialistischen Entwicklungsweges zu lösen. – Damit war die UP-Regierung unter Allende aber auch zu einer sehr ernsthaften Gefahr für die chilenische Bourgeoisie und den Großgrundbesitz, ebenso für das nordamerikanische und westeuropäische Monopolkapital geworden.

Das Programm der UP sah eine tiefgehende Landreform auf Kosten des oligarchischen Großgrundbesitzes vor, bereits 1970 wurden der Kohlebergbau und die Textilindustrie verstaatlicht, 1971 der Kupferbergbau und die Banken. Damit waren die Interessen der bis dahin dominierenden US-amerikanischen sowie von einigen westeuropäischen Konzernen und Großbanken massiv gestört. Die kapitalistische „Freiheit“ der Profitmaximierung und Ausbeutung war durchbrochen.

Daher setzten vor allem die USA zunächst auf eine Destabilisierungsstrategie. In ihrem Auftrag wurde der regierungstreue Oberbefehlshaber der chilenischen Armee, René Schneider, von der faschistischen Gruppierung „Patria y Libertad“ im Oktober 1970 entführt und ermordet. Daneben setzte der US-Imperialismus auf die Propagandaschiene und nützte massiv die privaten Medienkonzerne zu Verleumdungskampagnen gegen die Regierung der UP, die finanzielle Unterstützung rechter und konterrevolutionärer Gruppen, die für Terror und Sabotage sorgen sollten, blieb natürlich auch nicht aus. Ab 1971 wurde seitens der USA und 14 weiterer imperialistischer Staaten damit begonnen, Chile ökonomisch zu erdrosseln, was über wirtschaftliche Boykottmaßnahmen geschehen sollte. Am 29. Juni 1973 kam es zu einem ersten Putschversuch, der aber nur von einem kleinen Teil der Armee getragen wurde und daher niedergeschlagen werden konnte. Ein Resultat dieses Putschversuches war jedoch auch, dass im August desselben Jahres Augusto Pinochet, als vermeintlich regierungstreuer General, neuer Oberbefehlshaber der chilenischen Armee wurde.

Der 11. September des imperialistisch-faschistischen Terrors

Im März 1973 konnte die UP, wie bereits erwähnt, bei der Parlamentswahl ihren Stimmenanteil auf knapp 44 Prozent erhöhen, verfehlte aber die absolute Mandatsmehrheit. Da inzwischen auch die Christdemokraten eindeutig zur konterrevolutionären Rechten übergelaufen waren, gab es im Parlament ein Misstrauensvotum gegen Allende, das die erforderliche Zweidrittelmehrheit aber natürlich nicht erreichte. Angesichts der angespannten politischen Situation und der schwierigen ökonomischen Lage plante Allende eine Volksbefragung über seinen Verbleib als Präsident. Eine große Zustimmung wäre Allende wohl sicher gewesen, daher kam es nicht mehr zu diesem Plebiszit, das für Herbst 1973 vorgesehen war. Stattdessen kam der 11. September 1973.

An diesem Tag kam es zum zweiten Putschversuch, diesmal nicht mehr eines kleinen Teiles der Armee, sondern getragen von deren neuem Oberkommandierenden, General Pinochet, unterstützt und geplant seitens des US-amerikanischen Außenministeriums und des Geheimdienstes CIA. In den Morgenstunden begann der Putsch durch die Marine in Valparaíso, Allendes Heimatstadt. Der Präsident und die Regierung begaben sich in Santiago in die „Moneda“, den Amtssitz des Präsidenten, ausgenommen Verteidigungsminister Letelier, der bereits von den Putschisten festgenommen worden war. Jede Kontaktaufnahme seitens Allendes mit Pinochet scheiterte, wobei Allende diesen zunächst auf seiner Seite wähnte – erst im Laufe des Vormittages gab sich Pinochet als Putschist zu erkennen. Allende wandte sich über den Radiosender „Magellan“ ein letztes Mal an die Bevölkerung Chiles. Gegen Mittag begann die Luftwaffe mit der Bombardierung der Moneda, regierungstreuer Medieneinrichtungen und einzelner Arbeiterviertel Santiagos, die fast ausschließlich von Anhängern Allendes bewohnt wurden. Etwa um 14 Uhr begann die Armee mit der Erstürmung des Präsidentensitzes, Allende verweigerte die Kapitulation. Nach erbittertem Widerstand wurde die Moneda von den putschistischen Soldaten eingenommen, Präsident Salvador Allende starb in diesen Kämpfen mit der Waffe in der Hand. Das nachfolgende Diktaturregime behauptete einen Suizid, tatsächlich ist aber nicht anzunehmen, dass sich Allende mit derartig vielen Kugeln selbst durchsieben konnte.

Die neuen Machthaber zeichneten sich vor allem innerhalb des ersten Jahres nach dem konterrevolutionären Putsch durch besondere Grausamkeit aus. Tausende Menschen wurden ermordet, verschleppt und gefoltert, in Stadien und großen Hallen wurden regelrechte Konzentrationslager errichtet. In weiterer Folge ging das Diktaturregime Pinochets, das sofort von den USA anerkannt wurde, dann systematisch daran, jede Opposition in Chile auszuschalten, aber auch, wiederum mithilfe der CIA, chilenische Oppositionelle im Ausland zu ermorden. Die Diktatur, die nach marxistischer Auffassung als eine faschistische des autoritär-faschistischen Typs einzustufen ist, dauerte bis 1990. In diesen Jahren wurde nicht nur die politische Linke, vor allem die revolutionäre, marxistische, zerstört, sondern das Land auch zum Exerzierfeld des „neoliberalen“ Imperialismusmodells. Das Monopolkapital in Nordamerika und Westeuropa konnte aufatmen. Es ist kein Zufall, dass die Diktatur 17 Jahre aufrechterhalten und auch von außen massiv unterstützt wurde, bis aufgrund der Niederlage des Sozialismus in Europa die Wiederherstellung der demokratischen Republik in Chile seitens des Imperialismus als geringes Risiko eingeschätzt wurde, zumal Pinochet noch die künftige Verfassung vorgab.

Würdigung und Schlussfolgerungen

Die Schlussfolgerungen aus der Niederlage der UP-Regierung Allendes sind bittere, aber lehrreiche. Der global handlungsfähige Imperialismus und nicht zuletzt die imperialistische Hegemonialmacht USA werden es unter den gegebenen Verhältnissen niemals und nirgends auf der Erde zulassen wollen, dass sich der Sozialismus auf friedlichem Wege durchsetzt. Der Imperialismus wird immer versuchen, sich aller Mittel und vor allem der Gewaltmittel zu bedienen, die ihm zur Verfügung stehen, letztlich der faschistischen Diktatur. Weiters ist nachdrücklich unterstrichen, was eigentlich schon bekannt war: die Armee bleibt auf Basis der führenden noblen Generalität mehrheitlich immer die Armee der herrschenden Klasse, solange die Soldaten nicht selbst revolutioniert oder zumindest große Teile des Militärs neutralisiert sind. Dieser Tatsache ist die Arbeiter- und Volksbewaffnung entgegenzustellen, denn eine unbewaffnete Revolution ist wehrlos. Und nicht zuletzt lehrt die Niederlage in Chile abermals, dass die Arbeiterklasse nicht einfach den bestehenden Staat übernehmen und für sozialistische Zwecke in Bewegung setzen kann. Sie muss vielmehr den bürgerlichen Staat als Herrschaftsapparat zerschlagen und auf revolutionärem Wege an dessen Stelle den sozialistischen Staat setzen. Das heißt auch, dass jeder Stillstand und erst recht jedes Zurückweichen im revolutionären Prozess den Tod desselben bedeuten kann.

Die Person Salvador Allende erfuhr zahlreiche Ehrungen nach seinem Tod, nicht zuletzt in den sozialistischen Staaten Europas, aber auch im Wiener Donaupark befindet sich ein Allende-Denkmal. Vor allem die 1970er Jahre waren von einer bemerkenswerten Chile-Solidaritätswelle geprägt, die in Europa vor allem von Kommunisten, aber auch Sozialisten initiiert wurde. Viele chilenische Linke wurden in den 70er und 80er Jahren als Flüchtlinge in der UdSSR und der DDR aufgenommen, darunter auch KP-Generalsekretär Luis Corvalán – später war es umgekehrt: Erich Honecker starb 1994 in Santiago de Chile, seine Frau Margot 2016 ebendort.

Salvador Allendes Tochter, Isabel Allende, wurde 1994 Abgeordnete und 2003 Präsidentin des chilenischen Parlaments für die Sozialistische Partei. Diese ist inzwischen freilich nicht mehr marxistisch-revolutionär, sondern angepasster Teil der den Kapitalismus stützenden internationalen Sozialdemokratie – ein Weg, den Salvador Allende wohl niemals mitgegangen wäre.

Quelle: Redigierter Auszug aus „Zum 100. Geburtstag Salvador Allendes“, in: Tibor Zenker, „Faschismus/Antifaschismus“, Wien 2011

ZdA sichtbar machen – Artikel teilen:
Bildquelle: Biblioteca del Congreso Nacional, CC BY 3.0 CL , via Wikimedia Commons
Schlagworte: 11. September 1973AntiimperialismusChileCIAMilitärputschPinochetPräsidentPutschSalvador AllendeUnidad PopularVolksfrontregierung

Ähnliche Artikel

Wien: 90 Jahre Spanischer Krieg – Geschichte und Lehren eines antifaschistischen Kampfes
Geschichte

Wien: 90 Jahre Spanischer Krieg – Geschichte und Lehren eines antifaschistischen Kampfes

Anlässlich des 90. Jahrestages des national-revolutionären Krieges in Spanien lädt die Partei der Arbeit Österreichs am 12. September 2026 zu...

Erich Fried erzählt 1978 Rudi Dutschke von seinem Traum
Feuilleton

Erich Fried erzählt 1978 Rudi Dutschke von seinem Traum

Gastbeitrag von Gerhard Oberkofler, geb. 1941, Dr. phil., Universitätsprofessor i. R. für Geschichte an der Universität Innsbruck. Der von den...

Dürre legt Nazi-Schiffwracks frei

Dürre legt Nazi-Schiffwracks frei

65 Jahre Mauerbau – Die DDR und der Kalte Krieg

65 Jahre Mauerbau – Die DDR und der Kalte Krieg

Zum 100. Geburtstag von Fidel Castro

Zum 100. Geburtstag von Fidel Castro

Hiroshima und Nagasaki mahnen: Kein Frieden mit dem Imperialismus

Hiroshima und Nagasaki mahnen: Kein Frieden mit dem Imperialismus

Weitere Artikel

Zeitung der Arbeit

ZdA-Wochenschau abonnieren


    ZdA-Wochenschau abonnieren (kostenlos)

    Ich möchte den Newsletter der Partei der Arbeit (PdA) abonnieren (kostenlos)

    Partei der Arbeit

    Meist gelesen

    Die Krawallblätter der Millionäre und ihr Hass auf Andreas Babler
    Kommentar

    Die Krawallblätter der Millionäre und ihr Hass auf Andreas Babler

    Israel beschießt libanesische Wohngebiete mit weißem Phosphor
    Internationales

    Israel beschießt libanesische Wohngebiete mit weißem Phosphor

    Heute: Gedenkveranstaltungen zum 12. Februar 1934
    Geschichte

    Heute: Gedenkveranstaltungen zum 12. Februar 1934

    „Die Welt muss Kuba verteidigen“ – Greta Thunberg kritisiert US-Blockade gegen Kuba und ruft zu Solidarität auf
    Internationales

    „Die Welt muss Kuba verteidigen“ – Greta Thunberg kritisiert US-Blockade gegen Kuba und ruft zu Solidarität auf

    Internationalistische Solidarität: Kneecap reist mit Hilfskonvoi nach Kuba
    Internationales

    Internationalistische Solidarität: Kneecap reist mit Hilfskonvoi nach Kuba

    Fehlende WCs verzögern Beatpatrol-Festival um mehrere Stunden
    Kultur

    Fehlende WCs verzögern Beatpatrol-Festival um mehrere Stunden

    © Zeitung der Arbeit, Organ der Partei der Arbeit
    Medieninhaberin: Partei der Arbeit (PdA), Bundesbüro: Drorygasse 21, 1030 Wien,
    E‑Mail: redaktion@zeitungderarbeit.at | Impressum | Datenschutzerklärung

    No Result
    View All Result
    • Politik
    • Panorama
    • International
    • Klassenkampf
    • Feuilleton
    • Kommentar
    • Partei der Arbeit
    • Schwerpunkte
      • Organisierung in Gewerkschaft und Betrieb
    • Über uns
      • Blattlinie
      • Kontakt
      • ZdA-Wochenschau abonnieren
      • Zeitung der Arbeit unterstützen
      • Impressum
      • Datenschutzerklärung
      • Cookie Policy (EU)

    © Zeitung der Arbeit - Organ der Partei der Arbeit, Medieninhaberin: Partei der Arbeit (PdA), Bundesbüro: Drorygasse 21, 1030 Wien, E‑Mail: redaktion@zeitungderarbeit.at

    Unsere Website nutzt Cookies, um Ihnen eine bestmögliche Funktionalität bieten zu können.