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Home Feuilleton

„Eine Zeit zum Handeln“

20. Dezember 2020
in Feuilleton
„Eine Zeit zum Handeln“

Gastautor: Gerhard Oberkofler, geb. 1941, Dr. phil., Universitätsprofessor i.R. für Geschichte an der Universität Innsbruck

Papst Franziskus hat ein neues Buch >Wage zu Träumen! Mit Zuversicht aus der Krise< (Im Gespräch mit Austen Ivereigh. Kösel Verlag München 2020, 189 S.) geschrieben. Mit jesuitischer Ethik sucht er in drei Schritten zu den Voraussetzungen für einen dynamischen Prozess der Befreiung aus dieser finsteren Gegenwart zu kommen: „Eine Zeit zum Sehen“ – „Eine Zeit zum Wählen“ – „Eine Zeit zum Handeln“. Einige markante Sätze, die das Handeln begründen sollen, geben weit über das kirchliche Lehramt hinaus gehende Impulse. Sie erklären auch, weshalb dieser seit 2013 wirkende Papst von den mit der „Zivilisation des Reichtums“ kollaborierenden Katholiken vor allem in Europa mit ihrer „abgeschotteten Geisteshaltung“ sabotiert wird.

Ausgangspunkt des Buches von Papst Franziskus, der von den Fehlern und Defizite seiner Kirche weiß, ist die Einschätzung, dass die Covid-Krise dann nichts Besonderes ist, wenn der Blick darüber hinaus sich auf die anderen tausend Krisen der Menschheit richtet. Die Covid-Krise führe von einer Epoche zur anderen und gebe die Möglichkeit, die Wahrheit zu erkennen. Zu dieser Wahrheit gehören die offenen und verdeckten imperialistischen Kriege um die Ressourcen der Erde, gehört die Waffenproduktion und der Waffenexport mit seinen von Blut triefenden Riesengewinnen, gehören die Hundertausenden Flüchtlinge, die in den Folterkammern der Flüchtlingslager eingepfercht werden. In den Medien der Rüstungslobby wird mit zynischer Grausamkeit erklärt, dass die Bomben der Rüstungsindustrie Frieden schaffen und Krieg verhindern. Sicher, die Bomben würden wohl auch Tod und Zerstörung bringen, aber es brauche Mut, solche Widersprüche auszuhalten.[1] In Österreich oder Deutschland wird das Kinderelend von Lesbos gerade noch zur Kenntnis genommen, eine konkrete Hilfsaktion der Republik Österreich ist damit nicht verbunden. Die österreichischen Grüß-Gott Katholiken halten ungeachtet ihrer Duldung dieses Flüchtlingselends evangelikale Gebetsstunden im Parlament ab (8. Dezember 2020). Lesbos ist hierzulande das bekannteste Flüchtlingslager, aber es ist nicht das einzige. So liegt z. B. eines der größten Flüchtlingslager im Südosten Bangladeschs auf einem unwegsamen Hügelland, wo die zu Hunderttausenden aus Myanmar vertriebenen Rohingya ohne jede Zukunftsperspektive untergebracht sind. Vergessene Flüchtlingslager befinden sich in Uganda, wohin über eine Million Menschen aus dem Südsudan geflohen sind. Die meisten der dort heranwachsenden Jugendlichen bleiben ohne jede Schulbildung und alle sind traumatisiert. Wer für Solidarität mit den vertriebenen Palästinensern im Flüchtlingslager Gaza zum Beispiel in der BDS-Bewegung auftritt, wird kriminalisiert und gilt als Antisemit. 

„Reiche werden reicher – das ist eine gute Nachricht“, so die Neue Zürcher Zeitung.[2] Papst Franziskus geht vom herrschenden Weltsystem der finanziellen Versklavung und Niederhaltung der weit überwiegenden Mehrheit der Völker der Erde aus. Er ist Lateinamerikaner und von den lateinamerikanischen Volksorganisationen beeinflusst.[3] Nicht angesprochen wird, dass Lateinamerika so wie Nord- und Zentralamerika Siedlerkolonien sind und bis in die Gegenwart herauf die indigenen Völker drangsaliert werden. Reichtum bedingt Armut, diese Dialektik führt zu dem in der Gegenwart weltweit sich manifestierenden Gesetz der absoluten Verelendung, so wie sie Karl Marx gedacht hat: „Die Akkumulation von Reichtum auf dem einen Pol ist also zugleich Akkumulation von Elend, Arbeitsqual, Sklaverei, Unwissenheit, Brutalisierung und moralische Degradation auf dem Gegenpol …“.[4] Für Papst Franziskus lassen die in der spätkapitalistischen Gesellschaft da und dort wahrnehmbaren Gegentendenzen nicht den Schluss zu, dass es mit Blick auf die globalen Verhältnisse zu einer tatsächlichen Wandlung der bestehenden barbarischen Verhältnisse kommen kann. Die wirtschaftliche und soziale Situation wird für die Völker immer unhaltbarer. Wie leben in einem vierten imperialistischen Weltkrieg.

Papst Franziskus spricht nicht von Klassen und Klassenkampf, doch stellt er sich eindeutig auf die Seite der arbeitenden Mehrheit des Volkes und will, dass die „Volksbewegungen“, die nichts mit „völkischer Bewegung“ zu tun haben, zur geschichtlichen Kraft werden. Er ist von ihrer radikalen und ehrlichen Solidarität überzeugt. Für Papst Franziskus ist das „Volk“ vor allem eine historisch entstandene menschliche Gemeinschaft. Signifikant sind für Papst Franziskus vor allem „die kollektive Weisheit und das gemeinschaftliche Gedächtnis“ eines Volkes. Er erklärt diese Meinung damit, dass in Argentinien von der „Genialität eines Volkes“ gesprochen wird, womit dessen „historische Fähigkeit“ gemeint sei, „die richtigen Wege zu erkennen, so etwas wie ein >Wittern< von Lösungen für anstehende Probleme“ (S. 129). Diese Sicht ist fundamental idealistisch und erinnert an den „Volksgeist“ von Georg Wilhelm Friedrich Hegel.[5] Das „Wittern“ des Volkes wird in der Realität tagtäglich in allen seinen drei Generationen aufgrund der Eigentumsverhältnisse und zu deren Profit tagtäglich mit dem Duft des Geldes und mit den Medien nachhaltig vergiftet. Papst Franziskus schreibt selbst, dass die Medien ihre „Pathologien“ haben: „Desinformation, Verleumdung und eine Faszination für Skandale. Einige Medien sind in einer Post-Wahrheits-Kultur gefangen, in der Tatsachen weniger zählen als Wirkung und in der Narrative ein Mittel sind, Macht auszuüben. Die korruptesten Medien sind die, welche ihren Lesern und Zuschauern dadurch schmeicheln, dass sie ihnen erzählen, was sie hören wollen, und die dabei die Tatsachen zugunsten von Vorurteilen und Furcht verzerren“. (S. 33) 

Für Papst Franziskus ist das „Volk“ mehr als ein Land, eine Nation oder ein Staat, ein Volk höre den „Ruf eines gemeinsamen Schicksals“ (S. 129). Der 1946 als Kind polnischer Juden in Österreich geborene Shlomo Sand hat betont, dass es „ausgerechnet marxistische Denker des frühen 20. Jahrhunderts“ waren, die den objektiven historischen Prozess der Konsolidierung des Nationalstaates mit seinem Volk erfasst haben.[6] In der Periode der auf Expansion orientierten nationalen Markwirtschaften und vor dem ersten Massenmorden hat der 35jährige Revolutionär Josef Stalin (1878–1963) während seines Aufenthaltes in Wien festgestellt: „Eine Nation ist eine historisch entstandene stabile Gemeinschaft von Menschen, entstanden auf der Grundlage der Gemeinschaft der Sprache, des Territoriums, des Wirtschaftslebens und der sich in der Gemeinschaft der Kultur offenbarenden psychischen Wesensart“.[7] Papst Franziskus hat diese auch von Shlomo Sand zitierten Ausführungen eines nur mehr durch Personenkult und Terror in der geschichtlichen Erinnerung gebliebenen Persönlichkeit eher nicht gekannt. Sehen und Unterscheiden der in einer Krisenperiode wirkenden Kräfte müssen unabhängig vom Glauben bleiben. Wie steht es zum Beispiel mit der „kollektive Weisheit“ des „deutschen Volkes“? Diese hat sich in der Vergangenheit in der Identifizierung mit der Naziideologie mit allen verbrecherischen Konsequenzen nach innen und außen geoffenbart. Heute zählt das seit 1999 wieder militärische und wirtschaftliche Kriege führende „deutsche Volk“ zu den Profiteuren der riesigen Rüstungsexporte zum Beispiel nach dem sich im Einvernehmen mit Deutschland als zentrale Macht Europas hochrüstenden Griechenland. „Vergessen Sie nicht, Frisch, es sind Deutsche!“ hat Bertolt Brecht, der Deutscher war, einmal zu Max Frisch eine treffende Einschätzung geschichtlicher Realität des deutschen Volkes gegeben.[8] Franz Kafka sagte: „Die Deutschen haben den Gott, der Eisen wachsen ließ, Ihr Tempel ist der preußische Generalstab“.[9] Und wie steht es mit dem gemeinschaftlichen Gedächtnis des „jüdischen Volkes“ im „jüdischen Staat“ Israel, dessen Gründung die massenhafte Vertreibung der Palästinenser vorausgegangen ist? Sprache, Religion und Territorium konstituieren kein jüdisches Volk, das es nicht gibt. Die Fiktion eines jüdischen Volkes soll von der Verantwortung Israels als mörderische Besatzungsmacht ablenken. 

Papst Franziskus ist trotz seines Glaubens viel zu realistisch, als dass er schreiben würde, wie die Zukunft ausschauen wird. An ihrer menschlichen Gestaltung will er innovativ teilnehmen, er propagiert nicht wie seine Vorgänger eine religiöse Moral, die faktisch zur Passivität und Parasitismus hinführt, er propagiert auf religiösem Hintergrund eine kommunistische Moral, die den Völkern soziale Gerechtigkeit und Befreiung von Unterdrückung bringen kann. Der österreichische, im deutschen KZ Buchenwald ermordete Kommunist Jura Soyfer (1912–1939) drückt in seinem „Lied von der Erde“ das aus, was Papst Franziskus in seinem Buch immer wieder anspricht:

„Voll Hunger und voll Blut ist diese Erde
voll Leben und voll Tod ist diese Erde,
in Armut und in Reichtum grenzenlos.
Gesegnet und verdammt ist diese Erde,
von Schönheit hell umflammt ist diese Erde,
und ihre Zukunft ist herrlich und groß!“[10]

Sätze von Papst Franziskus für „Eine Zeit zum Handeln“:

Viele Quellen speisen die mythische Vorstellung eines Volkes und drücken diese auch aus: historische, linguistische, kulturelle (vor allem in Musik und Tanz), aber vor allem sind es die kollektive Weisheit und das gemeinschaftliche Gedächtnis. (S. 125)

Gleichgültigkeit, Egoismus, eine Kultur des selbstgefälligen Wohlbefindens, dazu die tiefen Spaltungen in der Gesellschaft, die in Gewalt übergehen – das alles sind Zeichen dafür, dass ein Volk das Bewusstsein um die eigene Würde verloren hat. (S. 126)

Vom Volk zu sprechen bedeutet, ein Gegengift anzubieten gegen die andauernde Versuchung, Eliten zu schaffen, ganz gleich ob sie intellektueller, moralischer, religiöser, politischer oder kultureller Natur sind. (S. 131)

Die Obsession mit dem Profit schwächt die Institutionen, welche die Völker vor rücksichtslosen wirtschaftlichen Interessen schützen. (S. 139) 

Am Ende können wir in den tragischen Irrglauben verfallen, dass alles, was für den Markt gut ist, auch für die Gesellschaft gut ist. (S. 140)

Und ich kritisiere die offensichtlich fiktive Vorstellung, dass der Reichtum sich ungehindert verbreiten muss, um Wohlstand für alle zu schaffen. (S. 140)

Sobald das Kapital zu einem Idol wird, das ein sozio-ökonomisches System bestimmt, versklavt es uns, setzt uns in Konflikt miteinander, schließt die Armen aus und gefährdet den Planeten, den wir alle miteinander teilen. S. 141) 

Denn Solidarität ist nicht das Teilen der Krümel von unserem Tisch, sondern bedeutet, für jeden einen Platz am Tisch zu schaffen. (S. 142)

Die Würde unserer Völker verlangt nach einer Wirtschaft, die nicht nur die Akkumulation von Gütern schafft, sondern allen den Zugang zu guter Arbeit, Wohnraum, Bildung und Gesundheit ermöglicht. (S. 142)

Ein immer mehr von der Moral losgelöster Markt, geblendet von seiner eigenen komplexen Technik, die Profit und Wettbewerb über alles setzt, bedeutet spektakulären Reichtum für einige wenige und Armut und Entbehrung für viele, Millionen werden der Hoffnung beraubt. (S. 143)

Nur eine im Volk verwurzelte Politik, die offen dafür ist, dass das Volk sich selbst organisiert, wird unsere Zukunft verändern können. (S. 145) 

Wenn die Anhäufung von Reichtum zu unserm Hauptziel wird, sei es als Individuen oder als Wirtschaft, dann praktizieren wir eine Form des Götzendienstes, die uns in Ketten legt. Es ist unbegreiflich, dass so viele Frauen und Kinder für Macht, Vergnügen oder Profit ausgebeutet werden. (S. 145 f.)

Die Würde unserer Völker verlangt nach sicheren Korridoren für Migranten und Flüchtlinge, sodass diese sich angstfrei aus tödlichen Gebieten in sicherere bewegen können. Es ist unakzeptabel, Migranten dadurch abschrecken zu wollen, dass man Hunderte von ihnen beim gefährlichen Übersetzen über das Meer oder bei Wüstendurchquerungen sterben lässt. (S. 146).

Sowohl die Sklaverei als auch die Todesstrafe sind inakzeptabel, und doch bestehen beide fort: die erste heimlich, die zweite ganz offen als Teil des Justizsystems einiger entwickelter Länder, wo sogar Christen versuchen, sie zu rechtfertigen. (S. 147)

Die neodarwinistische Ideologie vom Überleben des Stärkeren, die von einem uneingeschränkten, von Profit und individueller Souveränität besessenen Markt untermauert wird, hat unsere Kultur durchdrungen, unseren Verstand verdreht und unsere Herzen verhärtet. (S. 148)

Entweder ist eine Gesellschaft auf eine Opfer-Kultur ausgerichtet – den Triumph des Stärkeren und die Wegwerfkultur – oder auf Barmherzigkeit und Sorge. (S. 150)

Wenn ich heute einigen der aktuellen Populisten zuhöre, erinnert mich das an die 1930er-Jahre, als einige Demokratien scheinbar über Nacht zu Diktaturen wurden. Indem das Volk zu einer Kategorie der Ausgrenzung gemacht wurde – auf allen Seiten von Feinden, inneren und äußeren, bedroht -, wurde der Begriff seiner Bedeutung entleert. (S. 151)

Im Namen des Volkes verweigert der Populismus dem Volk wirkliche Beteiligung derer, die zum Volk gehören, und erlaubt es einer bestimmten Gruppe, sich selbst zum wahren Interpreten des Volksgefühls aufzuschwingen. (S. 151)

Diktaturen beginnen fast immer auf diese Weise: Erst säen sie Angst in die Herzen der Menschen, dann versprechen sie, sie vor dem Objekt ihrer Furcht zu verteidigen, und im Tausch nehmen sie ihnen das Vermögen, selber über ihre eigene Zukunft zu bestimmen. (S. 152).

Das Volk weiß, was es will und was es braucht, es hat einen Instinkt. (S. 157)

Die Volksbewegungen sind die Säer einer neuen Zukunft, sie sind Förderer des Wandels, den wir brauchen: die Wirtschaft in den Dienst der Menschen, zu stellen, Frieden und Gerechtigkeit aufzubauen und Mutter Erde zu verteidigen. (S. 161)

Die Güter und Ressourcen der Erde sind für alle bestimmt. (S. 165)

Wenn Organisationen über die Grenzen des Glaubens und der ethnischen Zugehörigkeit hinaus gemeinsam handeln, um konkrete Ziele für die Gemeinschaft zu erreichen, dann können wir sagen, dass unsere Völker ihre Seele zurückerobert haben. (S. 167)

Unsere Arbeit ist die Grundvoraussetzung für unsere Würde und unser Wohlergehen. (S. 167)

Das Grundeinkommen könnte die Beziehungen auf dem Arbeitsmarkt umgestalten und den Menschen die Würde garantieren, Beschäftigungsbedingungen ablehnen zu können, die sie in ‑Armut gefangen halten würden. (S. 169) 

All dies bedeutet, Gemeinwohl-Ziele für die menschliche Entwicklung zu haben, statt uns auf die falsche Annahme der berühmten Trickle-down Theorie zu stützen, die besagt, dass eine wachsende Wirtschaft uns alle reicher machen wird. (S. 170)


[1] Georg Häsler Sansono, NZZ vom 14. November 2020.

[2] Internationalen Ausgabe vom 30. November 2020 (Christoph Eisenring).

[3] Juan Carlos Scannone: Weisheit und Befreiung. Volkstheologie in Lateinamerika Patmos Verlag Düsseldorf 1992.

[4] MEW 23 (1972), S. 675.

[5] Georg Wilhelm Friedrich Hegel: Vorlesungen über die Geschichte der Philosophie. Erster Band. Verlag Philipp Reclam jun. Leipzig 1971, S. 614..

[6] Shlomo Sand: Die Erfindung des jüdischen Volkes. Israels Gründungsmythos auf dem Prüfstand. Aus dem Hebräischen von Alice Meroz. List Taschenbuch Berlin 2011, S. 66..

[7] Marxismus und nationale Frage. Stalin, Werke 2, Dietz Verlag Berlin 1950, S. 272.

[8] Max Frisch: Tagebuch 1966–1971. Buchclub Ex Libris Zürich 1974, S. 25. 

[9] Gespräche mit Kafka. Erinnerungen und Aufzeichnungen von Gustav Janouch. S. Fischer Verlag 1951, S. 66.

[10] Des Volkes-Sehnen – der Dichter Wort. Eine kleine Sammlung österreichischer Friedenslyrik. Hg. vom österreichischen Friedensrat. Wien 1951, S. 64 f. (Das Lied von der Erde).

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Bildquelle: Ggia, CC BY-SA 4.0 , via Wikimedia Commons

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