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Türkei: Teuerung von 36 Prozent

Istanbul. Die Türkei wird aktuell von einer massiven Abwertung der Lira gerüttelt. Die türkische Währung verlor im abgelaufenen Jahr 44 Prozent an Wert. Gleichzeitig kommt es in dem AKP regierten Land wie in vielen anderen Ländern zu massiven Teuerungen. Die Türkische Kommunistische Partei (TKP) hält nun fest, dass man seit Monaten eine schwere Verarmung im Land erlebe. Im Dezember waren die Preise insgesamt 36 Prozent teurer, das betrifft insbesondere Lebensmittel- und Lebenshaltungskosten. Die AKP-Regierung rede über Austerität und mögliche Einschnitte für die Arbeiterklasse. Zum Jahreswechsel wurde nun auch noch eine Erhöhung der Strompreise um 75 Prozent für Privatkunden angekündigt. 

Die TKP mobilisierte in den vergangenen Wochen und Monaten gegen diese Entwicklungen. In einer aktuellen Erklärung fordert sie die Verstaatlichung von Elektrizitätsunternehmen, um das Spiel immer mehr Profite aus der Arbeiterklasse herauszupressen zu unterbinden. Die Stromerzeugung und ‑verteilung sollte von der Hand des Staates durchgeführt werden, und die Nutzung von Elektrizität sollte als Grundrecht für jeden Bürger erklärt werden. Ähnliches hatte zuletzt auch die Partei der Arbeit Österreichs gefordert, im Zusammenhang mit den Teuerungen und ausbleibenden Lohnsteigerungen.

Quelle: ORF/TKP/PdA

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