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BRD liefert Kriegsgerät für Orban

Die ersten Panzer sind bereits eingetroffen. Die BRD will in den nächsten Jahren Kriegsgerät für 1,76 Milliarden Euro nach Ungarn liefern.

Budapest/München. „Der Traum vieler Panzersoldaten geht heute in Erfüllung.“ Mit diesen Worten ließ sich der Verteidigungsminister Ungarns, Tibor Benkö, dieser Tage sichtlich angetan in ungarischen Medien zitieren. Am 24. Juli bekam Benkö vom Vorsitzenden der Geschäftsführung des deutschen Rüstungskonzerns Krauss-Maffei Wegmann (KMW), Frank Haun, symbolisch den Schlüssel für die soeben aus Deutschland gelieferten Panzer übergeben. Vier gebrauchte Panzerfahrzeuge des Typs Leopard 2A4 trafen Ende letzter Woche mediengerecht inszeniert in der Kaserne von Tata, 75 Kilometer westlich von Budapest, ein. Mit dieser Lieferung beginne nun die „Modernisierung“ der ungarischen Armee gemäß der „Bedürfnisse des 21. Jahrhunderts“, so Benkö. Acht weitere solcher Panzer sollen bis Jahresende noch folgen.

Ungarns reaktionärer Ministerpräsident Viktor Orban will seine Armee in den nächsten Jahren massiv aufrüsten und zu seinen engsten Geschäftspartnern zählt hierbei jedenfalls die BRD. Im Dezember 2018 hatte der KMW-Konzern einen 1,76 Milliarden Euro schweren Waffendeal mit Budapest geschlossen. Die Gegenleistung sind 44 Kampfpanzer des neuen Modells Leopard 2A7+ und 24 Panzerhaubitzen, die ab 2023 geliefert werden sollen. Die zwölf gebrauchten Panzerfahrzeuge gab es als Draufgabe dazu.

Quelle: junge Welt / mdr​.de

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