Start Internationales Corona verschärft Armut weltweit

Corona verschärft Armut weltweit

Aktuell häufen sich Berichte, dass die Zahlen der Corona-Infektionen in Lateinamerika zunehmen. Neben der zunehmenden Gesundheitskrise, schlägt auch die kapitalistische Krise hier hart zu. In Ländern wie EL Salvador wird der Staat aufgefordert, Familien Essenspakete zur Verfügung zu stellen. In Chile gibt es „common pots“, die für die Versorgung zumindest eines Teiles der armen Bevölkerung beitragen und in Westafrika droht Prognosen zufolge die Ernährungsunsicherheit um 70% zu steigen. Ernährungsunsicherheit bedeutet, dass Menschen nicht wissen was, beziehungsweise ob sie am darauffolgenden Tag etwas zum Essen haben. Dies sind nur ausgewählte Beispiele von vielen.

Ernährungsunsicherheit ist kein neues Phänomen, sondern in Ländern im globalen Süden bekannt. Insbesondere Staaten, die Lebensmittel in rauen Mengen exportieren, leiden oft unter dieser. Gleichzeitig werden tonnenweise Lebensmittel vernichtet, um Preise stabil zu halten. Zunehmende Arbeitslosigkeit begleitet von Armut verschärft diese Situation.

Die Ernährungsunsicherheit ist die Konsequenz des Imperialismus, der Teile der Welt bewusst in Abhängigkeit und Armut belässt. Natürlich kollaborieren nationale Regierungen und lokale Milizenführer im globalen Süden machen sich breit, um ebenfalls an dieser Ausbeutung zu profitieren. Dies ermöglicht den Monopolkonzernen, Extraprofite abzuschöpfen, zu diesem Zweck wurden Teile der Welt kolonialisiert und werden bis heute in Abhängigkeit gehalten. Das sorgt für großes Elend der dortigen werktätigen Volksschichten.

Quelle: Telesur/Telesur/Telesur

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