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PCTE zieht Lehren aus Streik

Cádiz. Wie wir bereits berichteten, haben in der andalusischen Hafenstadt Cádiz im November Metallarbeiter ganze zehn Tage gestreikt, um ihren Forderungen nach höheren Löhnen Nachdruck zu verleihen. Auch Kolleginnen und Kollegen der Zulieferbetriebe haben sich dem Streik angeschlossen. Die Medien und der Staat haben diesen Arbeitskampf als gewalttätigen Aufstand verunglimpft und die Polizei ging mit Gummigeschossen, Tränengas und gepanzerten Wägen auf streikende Arbeiterinnen und Arbeiter und solidarische Demonstrantinnen und Demonstranten los.

Die spanische Schwesterpartei der Partei der Arbeit, die Kommunistische Partei der Arbeiter Spaniens (PCTE) hat nun in einem Artikel ihres Zentralorgans einige Lehren aus diesem Kampf veröffentlicht, die wie folgt zusammengefasst werden können: 

Erstens: Die Arbeiterinnen und Arbeiter sind diejenigen, die in der Produktion unentbehrlich sind. 

Zweitens: Der Staat ist kein neutraler Schiedsrichter im Klassenkampf. Seine Aufgabe besteht darin, die kapitalistische Maschinerie aufrecht zu erhalten. 

Drittens: Aufgrund ihrer zentralen Rolle in der kapitalistischen Produktion hat die Arbeiterklasse das Potential, zu einem mobilisierenden Kern zu werden, der wichtige Volkssektoren hinter sich zieht. 

Viertens: Die Arbeiterklasse und das Volk sind im Klassenkampf der Arbeiterklasse zu großer Solidarität fähig und bereit.

Fünftens: Die massiven staatlichen Angriffe auf die Streikenden sind eine Warnung für die Zukunft. Nur Organisation und Vertrauen in die eigene Kraft der Arbeiterklasse ermöglichen, zu gewinnen. 

Quelle: Nuevo Rumbo

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