Start Internationales Polizei greift LLL-Gedenken in Berlin an

Polizei greift LLL-Gedenken in Berlin an

Berlin. Die Polizei attackierte am Sonntag die traditionelle Luxemburg-Liebknecht-Lenin-Demostration bereits vor dem Abmarsch. Begründet wurde diese Aggression gegen die Gedenkdemonstration damit, dass vermeintlich verbotene FDJ-Symbole getragen wurden. Die Beamtinnen und Beamten sollen behauptet haben, dass die Freie Deutsche Jugend, der Jugendverband der DDR, illegal sei, was natürlich nicht der Fall ist in diesem Teil Deutschlands.

Wie in den sozialen Medien kursierende Videos zeigen, wurden die Demonstrantinnen und Demonstranten ohne Vorwarnung durch Polizistinnen und Polizisten angegriffen. Neben Prügel kam auch Pfefferspray zum Einsatz. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die sich versammelten, wurden unter anderem mit Tritten gegen Hals und Kopf durch die behelmte Bereitschaftspolizei zu Boden gebracht. Es gibt Berichte, dass eine 14-jährige Teilnehmerin wegen eines FDJ-Mund-Nasen-Schutzes verhaftet wurde. Andere Zeuginnen sprechen Berichten zufolge davon, dass ein Rollstuhlfahrer von den Beamten über den Gehsteig geschleift wurde. 

Der Demonstrationszug, der sich zu jeder Zeit an die Coronaschutzmaßnahmen hielt, konnte im Anschluss die Kundgebung ohne weitere größere Zwischenfälle fortsetzen. Dieses Durchgreifen in Berlin zeigt, was sich aktuell international deutlich erkennen lässt. Gegen Linke und erst recht gegen Kommunistinnen und Kommunisten wird in aller Härte und mit teilweise absurden Vorwänden durchgegriffen, während der rechte Mob zumindest in aller Ruhe „spazieren“ kann oder gar mit irrsinniger Gewalt durch die Polizei geschützt wird.

Quelle: Junge Welt

- Advertisment -

MEIST GELESEN