HomeKlassenkampfPartei der Arbeit kritisiert Erhöhung der Linzer Öffi-Preise

Partei der Arbeit kritisiert Erhöhung der Linzer Öffi-Preise

Linz. „Seit 2019 sind die Öffi-Preise auf fast alle Tickets um satte 16 Prozent gestiegen. Währenddessen schmückt sich die sozialdemokratisch geführte Stadtregierung mit symbolischen Gesten, um umweltschonend und sozial zu wirken“, zeigt sich Raffael Schöberl, Sprecher der GO Linz der Partei der Arbeit, empört über die neuerliche Erhöhung der Ticketpreise des öffentlichen Nahverkehrs in der oberösterreichischen Landeshauptstadt. Kostete 2019 die Wochenkarte noch 14,70 Euro, beträgt der Preis nun 16,50 Euro. Die Monatskarte beträgt heuer 52,10 statt 46,20 Euro wie im Jahre 2019. Auch das Maxi-Ticket ist seit 2019 von 4,50 auf 5,20 Euro gestiegen. Die LINZ AG versucht zu kalmieren und spricht davon, dass es sich um eine Indexanpassung und nicht um eine Tariferhöhung handle.

„Viele Menschen erleben real stagnierende oder sinkende Löhne, während die Preise für Nahrungsmittel, das Wohnen, Strom und Sprit empfindlich gestiegen sind“, setzt Schöberl die kritisierte Erhöhung der Öffi-Preise in Zusammenhang mit der derzeitigen Teuerungswelle. Die Teuerungen beim öffentlichen Verkehr seien „ein landes- und europaweiter Trend, der das Gerede der EU wie auch der Bundesregierung von der ökosozialen Wende ad absurdum führt.“

Die GO Linz der Partei der Arbeit fordert unterdessen, dass Mobilität allen in ausreichendem Maße, kostenlos und flächendeckend zur Verfügung stehen muss. „Als Partei der Arbeit fordern wir gratis öffentlichen Personennahverkehr! Das ist im 21. Jahrhundert nötig und möglich!“, heißt es in der Stellungnahme der Linzer Parteiorganisation. Schöberl unterstreicht dabei die Wichtigkeit dieser Forderung: „Das ist keine Utopie, sondern eine gesellschaftliche Notwendigkeit, für die es sich zu kämpfen lohnt.“ Die PdA ruft dazu auf, den Widerstand gegen die Teuerungswelle zu stärken und zu signalisieren, dass die Arbeiterklasse und das Volk nicht für die Krise des Kapitalismus zahlen dürfen und zeigt sich kämpferisch: „Wir zahlen nicht für eure Krise!“

Quelle: Partei der Arbeit

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