Start Klassenkampf Stärkste Einbußen durch Krise in Tirol

Stärkste Einbußen durch Krise in Tirol

Ökonomen der UniCredit-Bank-Austria rechnen den Rückgang des Bruttoinlandsprodukts der Bundesländer vor. Am schlimmsten trifft es voraussichtlich Tirol.

Österreich/Tirol. Laut Ökonomen der UniCredit Bank Austria trifft die (durch das Coronavirus verschärfte) Krise Tirol im Vergleich mit den anderen Bundesländern am meisten. Während das Jahr 2020 wohl für ganz Österreich einen prägenden Eindruck hinterlassen hat, wird, bezogen auf Tirol, von den Bankiersökonomen ein Rückgang des Bruttoinlandsprodukts von satten 9,5 Prozent prognostiziert. Dies liege vor allem daran, dass es sich bei Tirol um ein sogenanntes Tourismusbundesland handele, und der Tourismus bekanntlich neben Teilen des Handels und der Dienstleistungen aufgrund der Maßnahmen zur Eindämmung der Verbreitung des Coronavirus (regionale Quarantänebestimmungen, Betretungsverbote, Verkehrsbeschränkungen usw.) schwere Einbußen zu verzeichnen hatte. Robert Schwarz, Ökonom der UniCredit-Bank-Austria fasst die prozentualen Berechnungen zusammen:
„Tirol gefolgt von Salzburg und der Steiermark verzeichneten den stärksten Rückgang der regionalen Wirtschaftsleistung mit 9,5 Prozent in Tirol bzw. 8,5 Prozent in Salzburg und der Steiermark.“

Vergleich mit anderen Bundesländern

Neben Tirol verzeichnen die Steiermark und Salzburg den stärksten Rückgang. Laut Schwarz wären hinwiederum das „Burgenland und Vorarlberg mit einem Rückgang von jeweils sechs Prozent“ im Vergleich weniger stark betroffen. Dies sei etwa auf die positiven Anstöße der Bauwirtschaft in beiden Bundesländern zurückzuführen. In der Mitte würden demzufolge Kärnten und Wien mit minus 7 Prozent liegen, für Nieder- und Oberösterreich rechnet man mit einem Rückgang von 7,5 Prozent.

Quelle: ORF

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