Start Klassenkampf Ungleichheit nimmt in der Krise zu

Ungleichheit nimmt in der Krise zu

Oxford. Eine Oxfam-Studie kommt zu dem Ergebnis, dass die 1.000 reichsten Menschen ihre Verluste in der Krise in neun Monaten wettmachen können. Die Ärmsten hingegen werden länger mit den Krisenfolgen zu kämpfen haben. Es ist die Rede davon, dass es mehr als ein Jahrzehnt sein wird. Eine Zunahme der Ungleichheit, eine weitere Konzentration des Vermögens zulasten der Arbeiterklasse droht laut Oxfam in fast allen Ländern der Welt. Im Dienste des Profits bleiben der Arbeitsschutz, Löhne und Menschenrechte auf der Strecke.

Das Vermögen der zehn reichsten Männer der Welt ist seit Februar 2019 trotz der anhaltenden kapitalistischen Krise um fast eine halbe Billion auf 1,12 Billionen US-Dollar gestiegen, während sich in der Arbeiterklasse ein Heer von Arbeitslosen in kaum gekannter Größe mit all den hiermit zusammenhängenden Konsequenzen gebildet hat. Für hunderte Millionen Menschen auf der Welt sind Einkommen, Arbeit und somit ihre Existenzgrundlage verloren oder zumindest gefährdet – während, wie Oxfam festhält, die Gewinne mehr als ausreichend wären, um die gesamte Weltbevölkerung gegen CoViD-19 zu impfen und vor Armut zu schützen. Einen wirklichen Schutz wird die Arbeiterklasse jedoch nicht durch kurzfristige Geschenke durch Reiche erfahren, sondern diesen bietet nur der Sozialismus.

Quelle: ORF

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