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Alpinunfälle im Vorjahr zurückgegangen

Steiermark. In Folge der Pandemie und der erhöhten Ansteckungsgefahr und der immer wieder vorübergehenden Schließung verschiedener Freizeitbereiche sind im vergangenen Jahr deutlich mehr Menschen in der Natur gewesen als zuvor. Die Zahl der Unfälle ist aber deutlich zurück gegangen und lag im Jahr 2021 unter dem Schnitt der letzten zehn Jahre.

Im Jahr 2021 verunglückten 7.561 Menschen am Berg bei fast 700 Unglücken. Enthalten sind sowohl Verletzte und Tote als auch Unverletzte. Das Mittel der letzten zehn Jahre ergibt eine Zahl von 11.043 Menschen, die in Unfälle am Berg verwickelt waren. Die Zahlen wurden vom Kuratorium für Alpine Sicherheit veröffentlicht, dieses führt die Verminderung sowohl auf die Witterungen als auch Einschränkungen und Maßnahmen in Folge der Pandemie zurück.

Die Zahl der Toten am Berg ist in den Sommermonaten Juli, August und September meistens am höchsten, so auch im Jahr 2021. In den Jahren vor der Pandemie war die Anzahl der Toten in den Monaten Februar und März vereinzelt ähnlich hoch. Aufgrund der Maßnahmen gegen die Pandemie in den Wintermonaten hat sich die Zahl der Verunglückten 2021 noch stärker zu den seit Jahren zunehmenden Unglücken beim Wandern und Mountainbiken verschoben.

Die Steiermark liegt bei den Unglücken auf dem Berg im österreichweiten Vergleich auf Platz 3. An der Spitze liegt wie bereits in den Vorjahren das Land Tirol gefolgt von Salzburg.

Quelle: ORF

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