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Felsenpinguinküken im Tiergarten Schönbrunn

Im ältesten noch bestehenden Zoo der Welt freut man sich über Pinguinnachwuchs, der auch ein Erfolg des Europäischen Erhaltungszuchtprogrammes ist.

Wien. Nachdem im Wiener Tiergarten Schönbrunn bereits im April sechs Felsenpinguinküken geschlüpft waren, sind diese nun in den für Besucher zugänglichen „Kindergarten“ des Polariums übersiedelt. Die Kleinen bringen mittlerweile schon eineinhalb Kilogramm auf die Waage und verspeisen bis zu 20 Heringe pro Tag – die kontrollierte Gewichtszunahme ist momentan besonders wichtig. Schwimmtauglich sind die niedlichen Jungtiere einstweilen nicht, da sie noch nicht über ein wasserabweisendes Federkleid verfügen, sondern nur über flauschige Flaumfedern.

Der nördliche Felsenpinguin (Eudyptes moseleyi) gilt in seiner südatlantischen Heimat als gefährdet. Seit den 1950er Jahren haben sich die Populationen um 90 Prozent verringert. Verantwortlich für die zahlenmäßige Abnahme und weitere Gefährdung der Art sind Überfischung und Verschmutzung der Meere, die Zerstörung von Brutgebieten sowie der Klimawandel – also schlussendlich der Mensch. Der Tiergarten Schönbrunn ist bezüglich des nördlichen Felsenpinguins führend im Europäischen Erhaltungszuchtprogramm (EEP), was den Nachwuchs umso erfreulicher macht.

Quelle: Der Standard

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