HomePanoramaNeuer Preismonitor zeigt teils drastische Teuerung

Neuer Preismonitor zeigt teils drastische Teuerung

Seit Corona heißt es für (einst) preiswerte Drogeriewaren, Lebens- und Reinigungsmittel meist tiefer ins Geldbörsel greifen. Die Preise für Markenprodukte sind hingegen teilweise gesunken.

Wien. Der AK-Preismonitor für Juli bestätigt die sich bereits länger abzeichnende Tendenz, dass insbesondere Dinge des täglichen Bedarfs immer teurer werden. Günstige Drogeriewaren kosten im Vergleich zum Februar 2020 meist – deutlich – mehr, günstige Lebens- und Reinigungsmittel etwas mehr, heißt es in der Aussendung der Arbeiterkammer zum Preismonitor.

Ein paar Beispiele: Der durchschnittliche Preis für den jeweils günstigsten Weichspüler hat sich seit der Corona-Pandemie verdreifacht. Ein Kilo passierte Tomaten wurde um ebenfalls nicht zu vernachlässigende 21 Prozent teurer. Die Löhne für die eigenen Beschäftigten erhöhte die Handelsbranche im Vorjahr übrigens um magere 1,5 Prozent.

Oft seien nur mehr teurere Produkte erhältlich und nicht die günstigeren Eigenmarken, so die AK. Das ist insbesondere für jene Haushalte dramatisch, deren Einkommen aufgrund der aktuellen Krise ohnehin gesunken sind sowie diejenigen im unteren Lohnsegment. Sie haben mit deutlich stärkeren Preissteigerungen zu kämpfen als die offizielle Inflationsstatistik ausweist.

Teurer oder billiger seit der Corona-Krise? Beides…

Preiswerteste Drogeriewaren, die in Online-Shop vertrieben werden wurden, waren bis zu 33,5 Prozent teurer, bei DM sanken die Kosten jedoch gleichzeitig um fast 6 Prozent. Bei Markendrogeriewaren sank der Preis jedoch auf diesem Distributionsweg. Preiswerteste Lebens‑, Reinigungsmittel sind bei Hofer, Billa und Interspar etwas billiger geworden, während die Preise bei Lidl, Penny, Billa Plus und Spar gestiegen sind.

Quelle: APA-OTS

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