Start Panorama Rechtsextremismus in Corona-Krise weiter angestiegen

Rechtsextremismus in Corona-Krise weiter angestiegen

Eine Untersuchung der Amadeu Antonio Stiftung, der „Hope not Hate Charitable Trust“-Nichregierungsorganisation und der schwedischen Expo-Stiftung unter dem Titel „State of Hate – Far Right Extremism in Europe“ hat zu Tage gebracht, dass sich Verschwörungstheorien, Antisemitismus und Rechtsextremismus während der Corona-Pandemie über ganz Europa weiter verbreitet haben. Hierzu wurden 12.000 Menschen in acht europäischen Ländern zu verschiedenen politischen und gesellschaftlichen Themen befragt. Zudem beinhaltet die Studie Länderberichte aus 32 Staaten. Das Ergebnis der Studie zeigt außerdem, dass Debatten über Maßnahmen gegen die Pandemie eine normale politische Diskussion verdrängt und eine ablehnende Haltung eines Teils der Bevölkerung beispielsweise gegenüber Minderheiten geschürt hätten. Rechtsextreme sowie rechtsterroristische Gruppen würden darüber hinaus den Unmut über das Establishment, Lockdown-Entscheidungen und Impfkampagnen für ihre Zwecke kanalisieren, so die Studie. Eine besondere Gefahr gehe zudem vom Rechtsterrorismus aus.

Quelle: ORF

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