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FPÖ und ÖVP hetzen gegen Arme

Wien. Nach einem Bericht der „Kronen Zeitung“ über die Ausgaben der Stadt Wien für die Sozialhilfe hat die FPÖ wieder zur Hetze gegen Migrantinnen und Migranten ausgeholt. 

Ausgerechnet Stadtrat Dominik Nepp, jener Mann, der als „nicht amtsführender Stadtrat“ mit mehr als 16.000 Euro – und das 14 Mal im Jahr – spazieren geht, ohne dafür auch nur irgendetwas arbeiten zu müssen, regt sich über die Sozialhilfebezieher auf. 

„Massenmigration“ ruiniere die Stadt, behauptet der blaue Abkassierer. Da wäre es vielleicht gut, wenn er durch die Stadt geht, und sich ansieht wer das Leben hier am Laufen hält. Vielleicht fällt ihm dann auf, dass es sehr viele Menschen mit Migrationshintergrund sind, die arbeiten und Steuern zahlen. Steuern, mit denen dann wiederum „nicht amtsführende Stadträte“ wie Nepp bezahlt werden.

Nicht fehlen darf bei der Hetze gegen Migrantinnen und Migranten natürlich die ÖVP. Die angebliche „Integrationsministerin“, eine der vielen Leuchten des Kabinetts des Altkanzlers Kurz, die nicht durch Kompetenz, sondern durch bedingungslose Gefolgschaft ihrem gefallenen Messias Sebastian gegenüber auffallen, geifert mit der FPÖ um die Wette, wenn es um Hetze gegen Migrantinnen und Migranten geht. Sie kritisiert die Zunahme der Sozialhilfebezieher als Integrationsversäumnis der Stadt Wien.

Die Zahl der Sozialhilfebezieher nimmt zu, weil die Armut steigt, Frau Minister. Das Versäumnis heißt fehlende Armutsbekämpfung, und die bestmögliche Integration besteht darin, den Menschen Chancen zu bieten, damit sie aus der Armutsfalle herauskommen, was eigentlich zu den Aufgaben einer Integrationsministerin zählen würde.

Quelle: OTS/OTS

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